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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Arbeitgeber prüfen Bewerbungen im Netz

Arbeitgeber prüfen Bewerbungen im Netz
Aktuelle Meldung

In einer vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz herausgegebenen Befragung haben 25 Prozent der befragten 500 Unternehmen angegeben, dass sie im Internet Informationen über Bewerber einholen. 56 Prozent sagten aber auch aus, dass ein Bewerber durch zusätzliche Informationen für sie interessanter würde.

Zu den potenziellen Karrierekillern gehörten laut Aussage der befragten Unternehmen in erster Linie "Interessen, die deutlich von denen aus der Bewerbung ersichtlichen abwichen", "negative Äußerungen über Arbeit oder Arbeitsumfeld" und "sehr private Inhalte (Partybilder)".

Die Nutzung von Weblogs und Twitter wurde weitgehend neutral bewertet. Hier stellte sich branchenspezifisch heraus, dass die IT-Branche jedoch gesteigerten Wert darauf legt, dass ihre Bewerber derartige Angebote nutzen bzw. betreiben.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband rät Verbrauchern daher, sich stets bewusst zu sein: auch das, was hinter einem Feld "einloggen" versteckt zu sein scheint, ist im Internet. Insbesondere Soziale Netzwerke sind hierfür ein typischer Ort. Von den Betreibern verlangt der vzbv daher, dass nach der Registrierung effektiver Datenschutz gewährleistet wird und die Voreinstellungen entsprechend auf das restriktivst mögliche gestellt sind. Gerade neue Nutzer sollen sich aktiv entscheiden, wem sie wann welche Daten und Inhalte zur Verfügung stellen.

  • 22. August 2009
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