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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Ein guter Manager

Ein guter Manager
Passwortmanager KeePass kurz vorgestellt

Mal ehrlich, wie viele verschiedene Passwörter haben Sie? Zwei? Fünf? Viele Menschen haben leider weniger als fünf verschiedene Passwörter. Das ist irgendwie auch verständlich, denn wir benutzen viele verschiedene Dienste am Tag, die eigentlich alle eine eigene Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort bräuchten. Aber sind wir ehrlich, wer denkt sich schon 19 verschiedene, sichere Passwörter aus – und weiß dann auch noch, welches Passwort zu welchem Dienst gehört.

Die Methode mit den Merksätzen und der leichten Veränderung haben wir schon vorgestellt. Heute stellen wir deshalb mal einen Passwortmanager genauer vor: KeePass. Das ist der Manager, den wir auch selbst in der Redaktion benutzen und der uns bisher gute Dienste geleistet hat. Bedenken Sie allerdings: Das ist keine Produktempfehlung, kein ausgiebiger Test und natürlich können wir auch für die Sicherheit nicht garantieren. Das vorweg gesagt, liegt der Vorteil eines Passwortmanagers auf der Hand: Man braucht nur noch ein einziges, gutes Passwort, der Rest regelt sich quasi von allein.

KeePass ist für alle da

KeePass gibt es für alle gängigen Betriebssysteme und mobilen Systeme zum Herunterladen – der besondere Vorteil: Die Software ist quelloffen, das heißt, jeder mit Programmierkenntnissen kann sie auf Hintertüren und Schwachstellen prüfen – was für Sicherheitssoftware ganz besonders wichtig ist.

Nach dem Herunterladen und Installieren muss man zunächst eine neue Datenbankdatei anlegen und mit einem sicheren Masterpasswort schützen. Dieses sollten Sie nicht vergessen und sich sehr gut merken, denn sonst haben Sie keinen Zugriff mehr auf Ihre Passwortdatenbank.

Diese Datenbank wird dann verschlüsselt und in ihr werden alle Passwörter eingetragen. Für solche Dienste, für die man schon Username und Passwort hat, kann man das entsprechend eintragen. Man kann sich auch – etwa für Dienste und Webseiten, die man später neu anlegt – eigens sehr sichere Passwörter erstellen lassen:

Solche Passwörter sind zwar sehr sicher, aber doch so gut wie unmöglich zu merken. Muss man aber auch nicht, denn bei KeePass kann man diese einfach per copy&paste entsprechend verwenden.

Noch ein Tipp: Ändern Sie sukzessive die Passwörter, die Sie bisher verwenden, indem Sie sich einfach beim nächsten Einloggen bei Ihren Diensten mit KeePass ein neues Passwort erstellen.

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