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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Ein Jahr Surfer-haben-Rechte.de

Ein Jahr Surfer-haben-Rechte.de
Pressemitteilung

Das Informationsportal www.surfer-haben-rechte.de feiert Geburtstag. Vor einem Jahr startete der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz das Portal, um Internetnutzer mit ihren Rechten und Pflichten im Internet vertraut zu machen. Mehr als 100.000 Verbraucherinnen und Verbraucher sind ein Beleg für den Erfolg des Portals. Anfang Juli wurde das Portal mit dem klicksafe-Preis für Internetsicherheit ausgezeichnet.

"Google Street View, Soziale Netzwerke, Online-Auktionen - der Bedarf an verlässlicher und verständlich aufbereiteter Information ist enorm", bilanziert vzbv-Vorstand Gerd Billen. "Das Portal kam zur richtigen Zeit und wird sehr gut angenommen". Es unterstützt die Nutzer bei der Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen in der digitalen Welt rund um Datenschutz, Vertragsrecht oder Jugendschutz. "Nur wer seine Rechte kennt, ist sicher im Netz unterwegs. Wir wollen die Verbraucherinnen und Verbraucher so stärken, dass ihnen niemand mehr etwas im Internet vormachen kann. Je größer das Angebot im Netz wird, desto wichtiger ist es, den Überblick zu behalten. Deshalb fördert das Bundesverbraucherministerium das Informationsportal www.surfer-haben-rechte.de", sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner.

Wer zu sorglos ist, steht am Ende nackt da

Besonders gefragt waren die Themen Soziale Netzwerke, Onlineshopping und Partnerbörsen. Checklisten zum Alltagsgebrauch informieren Verbraucher kurz und knapp über das Wichtigste zu den jeweiligen Diensten. Bei www.surfer-haben-rechte.de wird Interaktion großgeschrieben. So erhält der vzbv täglich Hinweise auf Schwarze Schafe und mögliches Fehlverhalten von Anbietern, etwa zur Problematik der Telefonadressbücher bei Facebook. Der über das Portal angebotene Newsletter erfreut sich ebenso großer Beliebtheit wie die Meldungen im Kurznachrichtendienst Twitter unter @surferrechte. Aktueller Renner ist ein Video-Spot, der auf unterhaltsame, aber auch eindringliche Weise zeigt, wie problematisches Verhalten in der digitalen Welt im realen Leben gesehen würde.

Projekt macht sich für Nutzerrechte stark

Und die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" geht über die Gestaltung des Portals hinaus. Auch mit Abmahnungen und Klagen sorgen sie dafür, dass die Angebote im Netz den Rechten und Ansprüchen der Verbraucher entsprechen. "Insbesondere unsere Abmahnungen gegen Betreiber Sozialer Netzwerke im vergangenen Jahr haben viele Menschen aufgeweckt: Wer im Internet nicht weiß, was seine Rechte sind, kann schnell Probleme bekommen", sagt Projektkoordinatorin Carola Elbrecht. Das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell geförderte Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Surfer haben Rechte kooperiert mit dem Projekt "Verbraucher sicher online" der Technischen Universität Berlin, das ebenfalls vom Verbraucherministerium gefördert wird.

  • 26. August 2010
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