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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Kein toter Briefkasten bei Google

Kein toter Briefkasten bei Google
Google darf sich nicht hinter Standardmails verstecken

Ein toter Briefkasten eignet sich nicht gut zur Kommunikation. Unter „support-de@google.de“ hatte Google genau das eingerichtet.

Alle E-Mails, die an diese Adresse geschickt wurden, wurden mit einer Standardnachricht beantwortet, mit der Google auf seine Hilfeseiten verwiesen hat. Aber was, wenn die Fragen der Nutzer dort gar nicht beantwortet wurden? Ärgerlich, dann niemanden bei Google zu erreichen. Deshalb bewertete der vzbv diese Form der „Nicht-Kommunikation“ durch Google als unrechtmäßig. Denn im Telemediengesetz heißt es, dass „Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post“ im Impressum verfügbar sein müssen.

Update vom 15.10.2014

Google hat gegen das Urteil des Landgericht Berlin vom 28.08.2014 (AZ.: 52 O 135/13) Berufung eingelegt.

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Kommentare
Na gut aber bringt es denn was ? Ich meine wenn im Gesetz EINDEUTIG steht dass es verboten und somit illegal ist. Gegen was wollen die da widersprechen? Jeder der sich mit Recht und Gesetzen auskennt weiß ja dass Jura alles eine Grauzone ist - es gibt kein schwarz oder weiß - kein falsch oder richtig - kein ja oder nein - alles kann man drehen und beugen. Aber was wären in dem Fall die Gegenargumente von Google ? https://www.ratgeberrecht.eu/wettbewerbsrecht-aktuell/google-muss-mails-zur-kenntnis-nehmen.html