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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Kinderschutz bei Spielen

Kinderschutz bei Spielen

Kinder können nicht immer zwischen Werbung und Inhalt unterscheiden, dabei stehen sie bei Spielen häufig besonders im Fokus der Werbetreibenden. Aber bei der Werbung ist längst nicht alles erlaubt.

Ungeeignete Werbung

Um sich zu finanzieren, schalten viele Anbieter Werbung auf ihrer Webseite. Häufig ist diese Werbung wie die Spielewebseiten selbst sehr spielerisch gestaltet, so dass gerade Kinder gar nicht erkennen, dass es sich um Werbung handelt. Ein klarer Verstoß gegen das wettbewerbsrechtliche Trennungsgebot. Auch genügt Werbung oft nicht den Anforderungen des Jugendschutzes, etwa wenn für Gewinn- oder Glücksspiele oder gar für Gewalt- oder Kriegsspiele geworben wird. Finden Eltern Werbung, die für Kinder ungeeignet ist, können sie sich an die Beschwerdestelle von jugendschutz.net wenden. 

Altersgerechte Spiele

Für Onlinespiele gelten die Regelungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages, das heißt sie dürfen keine entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalte für Kinder enthalten. Jedoch gibt es für Onlinespiele bisher noch keine Pflicht zur Alterskennzeichnung, das heißt Eltern müssen selbst auf die Suche nach altersgerechten Spielen für ihre Kinder gehen. Bei jüngeren Kindern sollten die Eltern auch darauf achten, dass Austausch mit anderen Spielern nicht unbeaufsichtigt stattfindet. Und auch was den Umfang der Nutzung angeht, sollten Eltern und Kinder einen klaren zeitlichen Rahmen vereinbaren.

Lockangebote

Ebenfalls ein beliebter Trick der Anbieter, um Geld zu verdienen: Damit das Spiel weiter geht, muss der Nutzer virtuelle Waffen oder ähnliches kaufen. Bezahlt wird in der Regel über das Handy oder das Festnetz-Telefon. Den Kindern und Jugendlichen wird damit der Kauf von virtuellen Gütern sehr leicht gemacht. Auch hier gilt: Der Vertrag ist nur wirksam, wenn die Eltern damit einverstanden sind oder wenn für den Kauf das Taschengeld verwendet wurde. Kinder unter sieben Jahre können keine Verträge abschließen!

  • Stand: 
    Montag, Oktober 27, 2014