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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Newsletter vom 02.04.2015
Stand: 
2. April 2015

Auf die richtige Einstellung kommt es an: Gerade bei Smartphones und Apps verlassen wir uns viel zu sehr auf die Voreinstellungen. Das kann zum Datenschutzproblem werden – wir zeigen, wie Sie sicher mit Android umgehen.

Aber selbst, wenn man sich informiert hat, bleibt einem oft nichts anderes übrig, als die schlechten AGB und Datenschutzbestimmungen zu akzeptieren. Wir zeigen am Beispiel Candy Crush, wie Verbraucherinnen und Verbraucher oft benachteiligt werden.

Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt, freuen wir uns, wenn Sie ihn auch an Kollegen, Freunde und Bekannte weiterleiten.

Ihr Team von „Surfer haben Rechte“

#1: Datenschutz bei Android

Wie sehr Google uns gerade beim Smartphone dazu verleitet, möglichst viel von uns preiszugeben, merkt man erst, wenn man sich die Voreinstellungen bei Android mal genauer anschaut. Das haben wir für Sie getan und erklären übersichtlich, welche Einstelllungen Sie ändern müssen, um den besten Schutz vor der Datenkrake Google zu erhalten. Besser wäre natürlich, die Voreinstellungen wären von Anfang an datenschutzfreundlich gesetzt – sozusagen privacy by default, wie es die EU-Datenschutzverordnung fordert.

#2: Verschlüsselt auch unterwegs

Verschlüsselung liegt voll im Trend, gerade bei Smartphone Messengern. Der sichere und verschlüsselte Messenger Threema ist eine der meistgekauften Apps. Aber es gibt auch noch andere sehr empfehlenswerte Messenger: Textsecure und Signal funktionieren jetzt nämlich zusammen. Bisher konnte Textsecure nur zwischen Android-Nutzern benutzt werden, Signal nur zwischen Apple-Nutzern. Wir erklären die beiden Messenger und was man grundsätzlich bei verschlüsselten Messengern berücksichtigen muss:

#3: Candy Crush

Mit den zerplatzenden Süßigkeiten verdient die Firma King Games, die hinter Candy Crush steht, sehr viel Geld. Denn die App ist allgegenwärtig, egal auf welchen Bildschirm man in der U-Bahn oder im Bus zufällig schaut. Denn die App ist ganz psychologisch darauf ausgelegt, uns kurzfristig zu belohnen. Die Geschäftsbedingungen und die Datenschutzbestimmungen belohnen die Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen gar nicht. Ganz im Gegenteil, Verbraucher sollten vorsichtig sein, allzu viele In-App-Käufe zu tätigen, das Geld kann schnell verloren gehen. Unsere Meldung hierzu.

#4: Facebook weiss, auf welchen Pornoseiten Sie surfen

Zugegeben, ein reißerischer Titel, zumal viele Menschen Pornoseiten im Internet ja angeblich nur vom Hörensagen kennen. Facebook weiß jedoch, wo wir uns alle im Internet so herumtreiben. Denn es trackt jeden von uns, ob wir einwilligen oder nicht, egal ob wir eingeloggt sind bei Facebook oder nicht, egal, ob wir überhaupt ein Facebookkonto haben oder nicht. Das fanden Forscher der Universität Leuven heraus – und stufen das als klar illegal ein. Möglich wird das allerdings auch nur, weil viele Webseitenbetreiber bequem sind und Facebook entweder als Social-Media-Button direkt einbinden oder andere Trackingmethoden von Facebook verwenden. Es gibt aber auch Möglichkeiten, sich zu schützen:

#5: Daten sicher löschen

Wer sich ein neues Smartphone kauft, steht oft vor einem Problem: Das alte funktioniert meistens noch und könnte gerne weiterverkauft oder verschenkt werden. Aber sind auch wirklich alle Daten gelöscht? Gleiches gilt fürs Tablet oder die Computerfestplatte. Teltarif zeigt, wie man Daten sicher löschen und die Geräte ruhigen Gewissens weitergeben kann.

#6: Big Brother Awards in Bielefeld

Die größten Datensünder des Jahres werden traditionell in Bielefeld ausgezeichnet. Am 17. April 2015 ist es wieder so weit. Der Verein Digitalcourage e.V. verleiht zusammen mit anderen Organisationen die wenig begehrten Negativpreise. Denn normalerweise geschieht die Datensammelei im Verborgenen ohne viel Aufsehen. Die Big Brother Awards setzen ein Zeichen gegen solche Praktiken und holen Skandale ans Licht, deshalb will kein Preisträger den Preis wirklich verliehen bekommen. Die Verleihung wird auch im Internet gestreamt.

#7: Kurz Verlinkt, die Surftipps


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Verbraucherrechte in der digitalen Welt wird finanziell gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz


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