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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Newsletter vom 05.02.2015
Stand: 
5. Februar 2015

Akzeptieren oder nicht – wir haben keine Wahl, wenn es um die Allgemeinen Geschäftsbedingungen geht, wenn wir Internetdienste benutzen wollen. Facebook ist wieder mit besonders schlechtem Beispiel vorangegangen – was Sie jetzt tun können, berichten wir in diesem Newsletter. Und übrigens: Auch wenn wir selbst Facebook kritisch begleiten, bleiben wir doch angemeldet, um im Netzwerk selbst weiter aufzuklären. Und nicht vergessen, nächste Woche ist Safer Internet Day.

Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt, freuen wir uns, wenn Sie ihn auch an Kollegen, Freunde und Bekannte weiterleiten. Oder laden Sie uns als App auf Ihr iPhone. (Android kommt auch bald).

Ihr Team von „Surfer haben Rechte“

#1: Neue Facebook-AGB: Was können Verbraucher jetzt tun?

Wer den Schritt noch immer scheut, sich abzumelden, weil es keine brauchbare Alternative gibt, der kann zumindest einige kleine Dinge tun, um sich gegen das noch umfassendere Ausspähen zu schützen. Wir zeigen Ihnen, wie

Übrigens: Dass Facebook so alternativlos ist, liegt auch daran, dass es keine offenen Schnittstellen gibt. Damit könnte die Marktmacht von Facebook aufgebrochen werden. Sonst bleibt Facebook ein in sich geschlossenes Ökosystem – und schottet sich sogar noch weiter ab.

#2: Spannen ins Kinder- und Klassenzimmer

YouNow ist ein neuer Dienst, der gerade Furore macht. Der Name erinnert nicht umsonst an Youtube. Auch bei YouNow gibt es was zu sehen, allerdings live und keine Videos. Jugendliche und sogar Kinder sind dort zu sehen und geben Dinge preis, die sie eigentlich für sich behalten sollten. Bei dem Dienst lauern nicht nur Probleme beim Datenschutz. Unsere Meldung hierzu

#3: Bundesregierung beschließt: Mehr Datenschutz für Verbraucher

Die Bundesregierung hat beschlossen, das sogenannte Verbandsklagerecht auszuweiten. Damit könnte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vbzv) in Zukunft auch gegen die missbräuchliche Verwendung von Daten bei Unternehmen klagen. Dies war lange überfällig. Mit dem neuen Gesetz können Verbraucherverbände auch gegen missbräuchliche Profilbildung, missbräuchlichem Adresshandel oder andere Datenschutzverstöße vorgehen.

#4: Gesundheitsdaten besonders begehrt

Während die Bundesregierung und die Krankenkassen die Einführung der Gesundheitskarte und des dahinterstehenden IT-Systems mit immer größerem Druck vorantreiben, zeigt ein neuer Fall aus den USA: Es ist eine sehr schlechte Idee, Gesundheitsdaten zentral zu speichern und zu verwalten. Dort ist nämlich der zweitgrößte Krankenversicherer gehackt worden, Daten von rund 80 Millionen Menschen wurden illegal kopiert.

#5: Identitätsbetrug: Firmen betroffen, Käufer geschädigt

Wenn sich allzu gute Schnäppchen auf Kleinanzeigenportalen finden, sollten Verbraucher genauer hinsehen. Denn manchmal geben sich Betrüger einfach als seriöses – und existierendes! – Unternehmen aus. Käufer sollten dann im Zweifel über andere Kanäle Kontakt aufnehmen.

http://www.watchlist-internet.at/kleinanzeigen-betrug/identitaetsbetrug-auf-kleinanzeigenplattformen/

#6: Sichere Passwörter

Wie sie ihre eigenen Passwörter sicher wählen, zeigt dieser Flyer der Mecodia Akademie. Wichtig: Keine existierenden Wörter verwenden und auf die Länge achten.

#7: Cory Doctorow: Verschlüsselung ist unverzichtbar

Nach den Terroranschlägen von Paris waren schnell laute Forderungen zu hören, dass Verschlüsselung in Teilen abgeschafft werden muss. Das ist eine sehr schlechte Idee. Cory Doctorow, der auch schon auf unserem Weltverbrauchertag im vergangenen Jahr sprach, erläutert die Hintergründe auf Englisch.

#8: Kurz verlinkt: die Surftipps           


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Verbraucherrechte in der digitalen Welt wird finanziell gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz


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