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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Newsletter vom 18.12.2015
Stand: 
18. Dezember 2015

Liebe treue Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

mit diesem Newsletter möchten wir uns von Ihnen verabschieden und für Ihr Interesse an uns und unseren Themen herzlich danken.

In den vergangen sieben Jahren haben wir mit unserer Arbeit viel erreicht: Vielleicht erinnern Sie sich an unsere zahlreichen Praxischecks von Smartphone-Apps und zum Löschen von Accounts oder an unsere Datenschutz- und Machts-gut-Kampagne, an unser Browsergame „Smart Home“, an die vielen Facebook-Klagen, alles natürlich auf unserer Webseite zu finden. Wir haben die Verbraucherrechte im Internet gestärkt. Nicht ohne Stolz können wir sagen, dass wir Ihre Rechte mit manchen von uns erstrittenen Urteilen weiterentwickelt haben.

Wir haben während der vergangenen sieben Jahre Herzblut, Kampfgeist und viel Leidenschaft in das Projekt gesteckt: Aber wenn wir uns ab nächsten Januar anderen Aufgaben zuwenden, denken wir gerne zurück an die Zeit, die wir nicht missen wollen.

Die Reise endet nun für uns, aber unsere Herzen schlagen nach wie vor für den Verbraucherschutz, vor allem für digitale Themen und den Datenschutz. Bestimmt werden Sie den einen oder anderen Projektmitarbeiter in anderen Rollen und Funktionen wieder sehen. Denn man sieht sich immer zweimal - auch im digitalen Zeitalter!

In diesem Sinne verabschieden wir uns mit einem herzlichen Surfer-Gruß und bis auf bald!

Carola Elbrecht, Florian Glatzner, Eva Hoffschulte, Dennis Romberg, Michaela Schröder

#1: EU-DATENSCHUTZVERORDNUNG STÄRKT RECHTE DER VERBRAUCHER

Die Trilog-Verhandlungen zur europäischen Datenschutz-Reform sind abgeschlossen. Durch das neue Gesetz sollen der Datenschutz modernisiert und seine Grundprinzipien gestärkt werden. Die Einwilligung der Verbraucher in die Nutzung der Daten muss künftig durch eine eindeutige Handlung erfolgen. Außerdem dürfen Unternehmen die Daten, die sie von den Verbrauchern für einen bestimmten Zweck bekommen haben, nicht ungefragt für andere Zwecke verwenden. Unternehmen, die sich nicht an die neuen Regeln halten, müssen sich auf höhere Strafen gefasst machen.

Statement vom vzbv-Vorstand Klaus Müller zur EU-Datenschutzverordnung.

#2: VERBRAUCHERDATENSCHUTZ ENDLICH BESSER DURCHSETZEN

Am 17.12.2015 hat der Deutsche Bundestag das neue Verbandsklagerecht bei Datenschutzverstößen beschlossen. Damit lassen sich die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher in der digitalen Welt besser durchsetzen. Bislang mussten Unternehmen, die gegen Datenschutzgesetze verstießen, zu selten mit juristischen Folgen rechnen. Das soll sich durch die Reform des Unterlassungsklagengesetzes (UKlaG) in Zukunft ändern. Der vzbv hat sich seit Jahren dafür eingesetzt diese Rechtslücke zu schließen.

#3: VERBRAUCHER POLITIK KOMPAKT - DEN DIGITALEN ALLTAG GESTALTEN

Eines der bestimmenden Themen heute ist die Digitalisierung. Verbraucherinnen und Verbraucher sind immer und überall online und Daten sind die neue Währung. Doch das Recht hinkt hinterher. Die aktuelle Ausgabe der "verbraucher politik kompakt" des Verbraucherzentrale Bundesverbandes beleuchtet die Herausforderungen der digitalen Welt, die uns auch im Jahr 2016 begleiten werden.

#4: NEUFASSUNG DES GESETZES GEGEN UNLAUTEREN WETTBEWERB BRINGT KAUM ÄNDERUNGEN FÜR VERBRAUCHER

Die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist am 10. Dezember 2015 in Kraft getreten. Nach Einschätzung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sind für Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings keine spürbaren Änderungen zu erwarten. Die Novellierung passt das UWG lediglich stärker an die europarechtlichen Vorgaben an. Der vzbv sieht weiteren Reformbedarf bei der Abschöpfung von Unrechtsgewinnen, die Unternehmen auf Kosten der Verbraucher erwirtschaftet haben.

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