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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Newsletter vom 30.04.2015
Stand: 
30. April 2015

Die staatliche Überwachung brodelt im BND-Skandal vor sich hin – und schadet auch dem Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in Internetdienste. Was kann ich noch benutzen, wem kann ich noch vertrauen? Wir geben Ihnen zumindest ein paar Hinweise, wie Sie sich digital selbstverteidigen können. Auch wenn wir uns natürlich wünschen würden, dass die Überwachung – durch Geheimdienste und Internetdienste – politisch endlich abgestellt würde.

Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt, freuen wir uns, wenn Sie ihn auch an Kollegen, Freunde und Bekannte weiterleiten.

Ihr Team von „Surfer haben Rechte“

#1: Digitale Selbstverteidigung

Am Anfang steht immer die Frage: Vor wem will ich mich eigentlich schützen? Den staatlichen Geheimdiensten die Schnüffelei zu erschweren erfordert sehr viel mehr Aufwand, als sich „bloß“ vor Tracking und Datenauswertung durch Internetdienste wie Google oder Facebook zu schützen. Aber auch das ist schon schwer genug. Wir helfen Ihnen mit ein paar kleinen Tipps.

#2: Passwortmanager kurz vorgestellt

Wer einen weiteren wichtigen Schritt gehen will, stellt auch seine Passwörter um. Aber weil wir uns so viele verschiedene, und vor allem sichere Passwörter auch schlecht merken können, gibt es Hilfe: Passwortmanager. Wir haben uns mal KeePass angeschaut.

#3: Datensünder ausgezeichnet

Die größten Datensünder werden traditionell in Bielefeld ausgezeichnet. Der Verein Digitalcourage e.V. hat zusammen mit anderen Organisationen die Big Brother Awards verliehen. In der Kategorie Verbraucherschutz hat die Gesundheitskarte gewonnen – und bei der Technik eine besondere Bekannte, über die auch wir schon berichtet haben.

#4: Aufregung um Whatsapp und wenig Verschlüsselung

Seit kurzem kann Whatsapp auch direkt übers Internet telefonieren. Gestern dann die Aufregung. Blogger berichteten, ihre Whatsapp-Version würde die geführten Gespräche in einer Datei auf dem Handy aufzeichnen und abspeichern. Ganz klar illegal in Deutschland. Kurz darauf die Entwarnung: Die Whatsapp-Version, die die Gespräche speichert, war wohl nur zu internen Testzwecken gedacht und sollte gar nicht veröffentlicht werden.

Heise Security hat außerdem der vor einiger Zeit angekündigten Whatsapp-Verschlüsselung mal direkt auf die Finger geschaut. Mit ernüchternden Ergebnissen.

#5: Facebooks Tracking überall?

Wie funktioniert Facebook eigentlich? Also wie genau macht das soziale Netzwerk seinen gewaltigen Umsatz und scheffelt Milliarden mit den Daten seiner Nutzerinnen und Nutzer? Über Werbung, natürlich. Und das in Zukunft noch genauer, noch intensiver und vor allem: Noch verbraucherfeindlicher. Denn wenn es nach dem sozialen Netzwerk geht, sollen wir auf allen unseren Geräten überwacht werden. Die faz berichtet.

#6: Kurz verlinkt, die Surftipps


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Verbraucherrechte in der digitalen Welt wird finanziell gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz


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