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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Probleme bei Streaming-Diensten

Probleme bei Streaming-Diensten

Bei vielen Streaming-Diensten finden sich kritische und unverständliche Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wieder, die im deutschen Recht unwirksam sind, da sie zum Beispiel jegliche Haftung ausschließen. Werfen Sie daher vor dem Registrierungsvorgang unbedingt einen Blick in die Nutzungsbedingungen. Auch der Datenschutz wird nicht immer groß geschrieben.

Mängel im Datenschutz

Auf vielen Streaming-Portalen muss der Nutzer sich mit seinen persönlichen Daten registrieren, um Musik zu hören oder Filme anzuschauen. Einige Streaming-Dienste geben keine Auskunft, wie mit den Daten der Nutzer umgangen wird und was nach der Kündigung mit diesen passiert. Bei der App-Nutzung kann es dazu kommen, dass sensible Nutzerdaten sogar versendet werden. Generell gilt die Faustregel der Datensparsamkeit: Verbraucher sollten nur die Daten angeben, die unbedingt für die Nutzung des Dienstes notwendig sind! 

Kündigungsfristen beachten

Video-Streaming-Dienste wie zum Beispiel YouTube sind meist kostenlos, sie finanzieren sich über die Werbung, die der Nutzer nicht umgehen kann. Die meisten Musik- und Filmstreaming-Dienste bieten ein so genanntes Abo-Modell an. Für einen monatlichen Beitrag können dann so viele Filme geschaut bzw. Musik gehört werden, wie der Nutzer will. Achten Sie hierbei auf die Kündigungsfristen! Um den Streaming-Dienst kennenzulernen, bieten zudem viele Portalbetreiber eine kostenlose Testphase an. Bei einigen muss man gleich zu Beginn oder nach wenigen Tagen seine Kontodaten angeben. Will man den Dienst nicht monatlich abonnieren, ist rechtzeitiges Kündigen in der Probezeit erforderlich. 

Daten gehen beim Kündigen verloren

Kündigt ein Kunde seinen Streaming-Dienst, dann sind alle Daten verloren, da sämtliche Zugriffsrechte erlöschen. Er hat kein Recht mehr darauf, sich seine zusammengestellten Medien anzuhören bzw. anzugucken. Schließlich hat der Nutzer nicht wie beim Download die Dateien auf seinem Endgerät gespeichert, sondern lediglich das Recht erworben, die Inhalte für eine bestimmte Zeit über die Server des Dienstes abzurufen. 

  • Stand: 
    Montag, Oktober 27, 2014