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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Schau mal, wer da wirbt!

Schau mal, wer da wirbt!
Lesetipp

Kinder kommen im Internet oft mit Werbung in Kontakt, doch ihrem erhöhten Schutzbedürfnis wird dabei häufig nicht Rechnung getragen.

Das Thema Werbung auf Kinderseiten im Internet hat in den vergangenen Monaten an Bedeutung gewonnen. Gelockt wird mit Gewinnspielen, kostenpflichtigen Abonnements und Gewaltspielen. Ob Pop-Up-Fenster, animierte Bilder oder vor Beginn eines Spiels eingebundene Werbefilme – den Werbenden ist fast jedes Mittel recht um die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich und ihre Produkte und Dienste zu lenken.  

Dieses facettenreiche Thema zeigt aber auch deutlich die unterschiedlichen Sichtweisen der Akteure. Dem Interesse der Werbenden und der Betreiber solcher Kinderseiten nach Reichweite bzw. Gewinn steht das Schutzbedürfnis der mitunter sehr jungen Internetnutzer gegenüber. Kindern fehlt nicht nur alters- und entwicklungsbedingt die kritische Distanz zu Werbung, mitunter fehlt schlichtweg auch die Medienkompetenz, die weder in der Schule, noch im Elternhaus vermittelt wird, bzw. überhaupt vermittelt werden kann.  

jugendschutz.net, die Zentralstelle für Jugendschutz im Internet,  die die Kommission für Jugendmedienschutz und die Obersten Landes Jugendbehörden unterstützt, hat sich in dem nachfolgenden Beitrag mit der Werbung, Vernetzung und Datenabfragen auf Kinderseiten auseinander gesetzt. Wenngleich der Verbraucherzentrale Bundesverband in einigen wenigen Punkten naturgemäß eine andere Auffassung hat, so enthält der Bericht viele positive Ansätze und bereitet das Thema in gelungener und anschaulicher Form auf.

  • 5. Oktober 2010
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