Skip to content Skip to navigation

Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Soziale Netzwerke für Senioren

Soziale Netzwerke für Senioren
Es muss nicht immer Facebook sein

Die Anzahl der Internetnutzer insbesondere in der Generation 65-Plus steigt kontinuierlich an. Damit verbunden ist auch ein Zuwachs der Senioren in Sozialen Netzwerken. Nach einer repräsentativen Umfrage des BITKOM vom September 2012 sind 41 Prozent aller Senioren, die einen Internetanschluss haben, in Sozialen Netzwerken aktiv. Und dabei muss es gar nicht immer Facebook sein. Auf dem Markt befinden sich auch immer mehr Netzwerke speziell für Senioren.

Die meisten Sozialen Netzwerke sind erst einmal kostenlos. Die Benutzer bezahlen aber mit ihren privaten Daten, die die Betreiber in der Regel auswerten und auf Basis der Ergebnisse möglichst passgenaue Werbung schalten möchten. Ob Alter, politische Präferenz, Wohnort, Beziehungsstatus, Vorlieben oder Hobbys – was eingetragen wird, kann auch analysiert werden. Dementsprechend sollten Nutzer nur die Daten angeben, die wirklich nötig sind. Nicht alle Felder des Profils müssen ausgefüllt werden. Besonders sensibel sollte man mit seinem Geburtsdatum umgehen. Dieses wird in Deutschland oft als Kennziffer verwendet, um Namesdoppelungen auszuschließen. Das Geburtsdatum wird aber auch häufig für Identitätsdiebstähle und andere Betrügereien genutzt. 

Achtung - Privatsphäre!

Die Voreinstellungen sind in vielen Sozialen Netzwerken oft sehr großzügig, hier sollten Nutzer genau hinschauen, was sie wem erlauben wollen: Wer soll auf das Benutzerprofil zugreifen dürfen? Wer soll Fotos anschauen können? Wer darf Kontakt aufnehmen? Ebenso kann für den Schutz der Privatsphäre immer das Auffinden in Suchmaschinen deaktiviert werden. Genauso wichtig ist es, darauf zu achten, dass Anmelde- und Loginformulare verschlüsselt sind, da sonst Informationen wie Passwörter leicht von Dritten ausspioniert werden können. Die Verschlüsselung erkennt man an dem „https“ (statt http) beziehungsweise an einem kleinen Schloss in der Adresszeile des Browsers.

Achtung – Urheberrecht!

Auch beim Einstellen von Fotos und Videos gilt in Sozialen Netzwerken das Urheberrecht. Es dürfen also nur eigene Inhalte hochgeladen werden. Bei fremden Inhalten ist vorher die Einwilligung des Urhebers, also zum Beispiel des Fotografs eines Fotos, einzuholen. Wenn es sich um ein eigenes Foto handelt, auf dem aber auch andere Personen abgelichtet sind, müssen auch diese generell vorher um Erlaubnis gefragt werden.

  • 28. März 2013
  • Kommentare: 0
Schlagworte: