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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

TKG-Novelle stärkt Verbraucherrechte

TKG-Novelle stärkt Verbraucherrechte
Mehr Rechte gegenüber Anbietern von Telekommunikationsleistungen

Im Rahmen einer umfassenden Novellierung des Telekommunikationsgesetzes haben sich die Rechte der Verbraucher gegenüber den Anbietern von Telekommunikationsleistungen stark verbessert. Künftig sind Verbraucher nicht nur besser gestellt, wenn es um Umzüge oder Anbieterwechsel geht, sondern auch wenn sie in der Warteschleife einer Hotline festhängen oder an einen unseriösen Call-by-Call-Anbieter geraten. Die Verbraucherzentralen haben Ihre neuen Rechte übersichtlich zusammengefasst.

Umzug

Im Falle eines Umzugs haben Sie in Zukunft das Recht, Ihren Festnetz-, Internet- oder Mobilfunkvertrag ohne Änderung der Vertragslaufzeit oder sonstiger Vertragsinhalte an den neuen Wohnort mitzunehmen, wenn der Anbieter die vertraglich vereinbarte Leistung dort anbietet. Dafür kann der Anbieter ein Entgelt verlangen, das nicht höher sein darf als die Kosten für die Schaltung eines Neuanschlusses.

Anbieterwechsel

Wenn Sie Ihren Anbieter wechseln wollen, darf deshalb Ihr Telefon- oder Internetanschluss beim Anbieterwechsel nicht länger als einen Kalendertag unterbrochen werden. Um dies zu gewährleisten, darf der alte Anbieter die Leitung nicht unterbrechen, bevor sichergestellt ist, dass die vertraglichen und technischen Voraussetzungen für einen Anbieterwechsel vorliegen.

Preisansagepflicht für Call-by-Call-Anbieter

Call-by-Call-Anbieter sind ab dem 01. August 2012 verpflichtet, stets vor Beginn der Kostenpflichtigkeit den für das Gespräch anfallenden Preis anzusagen. Ebenso muss über Tarifwechsel während eines laufenden Gesprächs informiert werden. Erfolgt keine entsprechende Ansage, muss der Kunde die Entgelte für das betroffene Gespräch nicht bezahlen.

Warteschleifen

Zukünftig sollen Verbraucher erst bezahlen, wenn ihr Anliegen auch bearbeitet wird. Als Warteschleife gilt dabei die Zeitspanne ab Rufaufbau bis zu dem Zeitpunkt, an dem mit der automatisierten oder persönlichen Bearbeitung des Anliegens des Anrufers begonnen wird sowie die Zeit, die im Rahmen von Weiterleitungen während des Gesprächs verstreicht.

Auch für Mobilfunkkunden hat sich einiges getan. Die vollständige Verbraucherinformation zur TKG-Novelle:

  • 16. Mai 2012
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