Skip to content Skip to navigation

Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Treibt Topdeals Preise für Verbraucher in die Höhe?

Treibt Topdeals Preise für Verbraucher in die Höhe?
Topdeals steht im Verdacht bei Auktionen Biet-Software eingesetzt zu haben

Berichten von Spiegel TV zufolge besteht bei der Gutscheine-Versteigerungsplattform topdeals.de der Verdacht der Manipulation. Die Plattform, die ihr Angebot mit dem Slogan „Traumurlaub ab einem Euro“ bewirbt steht im Verdacht mit Software die Preise der Gutschein-Auktionen gezielt in die Höhe zu treiben um Verbraucher zu einem höheren Gebot zu verleiten.

Ein Informant hatte Spiegel TV interne Dokumente zugespielt, die den Manipulationsverdacht weiter erhärten. Topdeals.de wird vorgeworfen, so genannte Biet-Software einzusetzen, um die Preise künstlich in die Höhe zu treiben. Durch automatische Gebote verhindert derartige Software, dass eine Auktion unter einem zuvor von Anbieter festgesetzten Mindestbetrag endet.

Verdächtig ist, wenn…

  • …ein Käufer auffällig oft für Produkte eines Verkäufers bietet, jedoch selten den Zuschlag erhält.

  • …ungewöhnlich hohe Erstgebote auf Auktionen gemacht werden, die eigentlich noch lange laufen.

  • …auffällige Ähnlichkeiten zwischen Namen von den Bietern bestehen, die auf ein Produkt bieten.

  • …ein Bieter ständig bei Angeboten mitsteigert, die wenig oder gar nichts mit einander zu tun haben - aber immer vom selben Anbieter stammen.

  • …wenn ein Produkt nach der Versteigerung, verdächtig schnell wieder auf der Liste der laufenden Angebote landet.

  • …Gebote verdächtig häufig zurückgezogen werden.

Wenn begründeter Verdacht besteht, dass der Anbieter sein eigenes Angebot hochtreibt sollte man dies unbedingt beim Inhaber der Plattform melden.

  • 2. April 2012
  • Kommentare: 0
Schlagworte: