Skip to content Skip to navigation

Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

US-Verbraucherschützer fordern strengere Regeln für verhaltensorientierte Werbung

US-Verbraucherschützer fordern strengere Regeln für verhaltensorientierte Werbung
Meldung

Warum wird welche Werbung wo eingeblendet? Im Internet verändern sich die Kriterien für und Mechanismen hinter der Werbung rasant. US-Verbraucherschutzvereinigungen haben nun in einem Brief an Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses strenge Grenzen für "verhaltensorientierte Werbung" (Behavioural Advertising) gefordert.

In dem Schreiben heißt es: "Individuen sollten auch dann geschützt sein, wenn die über sie gesammelte Information nicht mit ihrem Namen, der Adresse oder anderer traditioneller 'personenbezogener Daten' verknüpft ist, sofern sie anhand ihrer Profile als einzelne Computernutzer unterschieden werden können."

Bereits heute werden sowohl im Online- als auch im Offlinebereich große Anstrengungen unternommen, für verhaltensbasierte Werbung möglichst viel über die Gewohnheiten der Verbraucher zu erfahren und entsprechend zielgerichtete Werbung schalten zu können. Auch in Deutschland ist eine starke Zunahme des Einsatzes entsprechender Technik zu beobachten.

Die breite Allianz von Verbraucher- und Datenschützern wie dem Center for Digital Democracy, der Consumer Federation of America, Consumers Union, der Electronic Frontier Foundation, dem World Privacy Forum und weiterer Organisationen fordert die US-Abgeordneten dazu auf, klare Regeln für solche Werbung einzuführen, die auf dem Verhalten der Verbraucher basiert. 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband kooperiert auf diesem Gebiet mit Verbraucher- und Datenschützern aus den USA im Rahmen des Transatlantic Consumer Dialogue (TACD).

  • 3. September 2009
  • Kommentare: 0
Schlagworte: