Skip to content Skip to navigation

Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

vzbv mahnt Google ab

vzbv mahnt Google ab
Googles neue Bestimmungen: 23 Klauseln sind nach Auffassung des vzbv rechtswidrig

Rechtswidrig sind nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) große Teile der neuen Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen des Internetkonzerns Google. Der Verband hat das Unternehmen deshalb am Freitag abgemahnt. Der Grund: Viele Klauseln sind zu unbestimmt formuliert oder benachteiligen unangemessen die Verbraucher. Google hat nun bis zum 23. März Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Damit nicht alle relevanten Informationen bei einem einzigen Anbieter– in diesem Fall Google - vereint sind, sollten Nutzer ihre Daten auf verschiedene Dienste verteilen. So könnte beispielsweise ein anderes Soziales Netzwerk, ein anderer Foto-Dienst oder ein anderer Webmaildienst in Anspruch genommen werden. Auch alternative Suchmaschinen wie Ixquick und DuckDuckGo können genutzt werden. Diese liefern nicht nur gute Suchergebnisse, sondern achten auch die Privatsphäre der Nutzer. Darüber hinaus erfordern nicht alle Google-Dienste eine Anmeldung, so dass bei diesen Angeboten keine personenbezogenen Informationen an Google gegeben werden müssen.

Update August 2012

Neben den Datenschutzbestimmungen beanstandete der vzbv einzelne Klauseln der Nutzungsbedingungen sowie der Google Play Vereinbarung. Google war nicht bereit die beanstandeten Klauseln zu ändern, so dass der vzbv im Juli 2012 Klage vor dem Landgericht Berlin eingereicht hat

  • 5. März 2012
  • Kommentare: 0
Schlagworte: