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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Wundertüte Smartphone: Datensicherheit ist wichtigstes Nutzungskriterium

Wundertüte Smartphone: Datensicherheit ist wichtigstes Nutzungskriterium
Online-Umfrage des Surfer-Projekts

Das bedeutendste Kriterium bei der Nutzung von mobilen Anwendungen ist für die Verbraucher die Datensicherheit (79 Prozent). Das geht aus einer aktuellen nicht repräsentativen Umfrage des Surfer-Projekts hervor. Bei der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich.

Verbraucher legen großen Wert auf eine übersichtliche Menüführung der jeweiligen Dienste (74 Prozent). Bei der Nutzung mobiler Dienste wünschen Sie sich besseren Schutz vor Kostenfallen (69 Prozent) sowie transparente Preisinformationen (68 Prozent), kompakte, verständliche Informationen zu Produkt, Anbieter und Vertrag (61 Prozent) und zum Datenschutz (49 Prozent).

Fast die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) nutzt ihr Smartphone fast täglich, um Produkte zu kaufen oder Dienste in Anspruch zu nehmen. Keine Überraschung, denn Smartphones sind vielseitig einsetzbar und von den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Konnektivität machen Nutzer auch Gebrauch. Die allgemeine Suche im Internet (87 Prozent) und Informationsbeschaffung zu Wetter, Nachrichten, Fahrplänen etc. (89 Prozent) sowie Navigations-Applikationen (74 Prozent) sind dabei die meistgenutzten Dienste. Das Smartphone begleitet Verbraucher aber auch in der Freizeit. Besonders beliebt sind Soziale Netzwerke (52 Prozent), Bewertungs- und Preisvergleichsportale (43 Prozent) sowie Musik und Videos (56 Prozent). Verbraucher nutzen die verschiedenen Möglichkeiten ihres Smartphones umfassend. Bereits 33 Prozent der Befragten nutzen jetzt schon Geolokalisierungsdienste, zum Beispiel zur Wohnungssuche. Aber auch Ortungsdienste wie Foursquare (14 Prozent), mobiles Shopping (19 Prozent) und mobile Ticketkäufe (11 Prozent) erfreuen sich einer sicher wachsenden Beliebtheit.

Das Smartphone begleicht die Rechnung

Bereits 34 Prozent der Befragten haben schon einmal eine Ware oder einen Dienst über das Smartphone bezahlt. Das häufigste Zahlungsmittel war dabei die Kreditkarte (16 Prozent), gefolgt von Lastschrift (10 Prozent). Die Abrechnung per SMS (3 Prozent) oder über die Mobilfunkrechnung (3 Prozent) sowie das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone (3 Prozent) spielen bisher nur eine sehr untergeordnete Rolle beim mobilen Kauf. 

Positive Erfahrungen, aber auch viel Unsicherheit

Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) hat bisher nur gute Erfahrungen mit mobilen Anwendungen gemacht. Fast ein Drittel (28 Prozent) ist aber noch unsicher bei der Nutzung von Smartphones. „Das wundert uns nicht“, sagt Michaela Zinke vom Surfer-Projekt. „Ein unbedachter Fingertipp auf dem Smartphone-Display kann schließlich weitreichende und vor allem teure Folgen haben, wenn man ungewollt ein Abo abschließt.“

Zur Methodik

Die Angaben basieren auf einer Online-Umfrage des Projekts Verbraucherrechte in der digitalen Welt des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (Surfer-Projekt). An der Umfrage nahmen 236 Personen teil.

Das Team von Surfer-haben-Rechte.de dankt für die Teilnahme.

  • 5. Juli 2012
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