Direkt zum Seitenanfang springen Direkt zum Menü springen Direkt zum Inhalt springen Direkt zur Fußzeile springen
Stand: 18.04.2013
vzbv mahnt Google wegen „toten Briefkasten“ ab

vzbv mahnt Google wegen „totem Briefkasten“ ab

Sie haben Fragen an Google zur Suchmaschine, Ihrem Google+ Konto oder zu YouTube? Über die im Impressum angegebene Support-E-Mail-Adresse brauchen Sie es nicht versuchen – dort werden Sie keine Antwort erhalten. Vielmehr müssen Sie sich bei Fragen zu den Produkten oder Diensten der Google Inc. durch die E-Mail-Formulare in der Google Hilfe wühlen. Die fehlende Kontaktmöglichkeit per E-Mail ist nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) ein Verstoß gegen das Telemediengesetz, so dass der vzbv Google abgemahnt hat.

Direkte Fragen an Google nicht erwünscht!

Keine Hilfe unter Googles Support-Adresse

„Dieses ist eine automatisch generierte E-Mail. Antworten auf diese E-Mail sind aus technischen Gründen nicht möglich.

Liebe Google-Nutzerin, lieber Google-Nutzer, vielen Dank, dass Sie sich an die Google Inc. wenden. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Vielzahl von Anfragen, E-Mails, die unter dieser E-Mail-Adresse support-de@google.com eingehen, nicht gelesen und zur Kenntnis genommen werden können.“

 

So der Wortlaut einer Antwortmail, die Verbraucher erhalten, wenn sie sich Hilfe suchend an Googles Support-Mail-Adresse wenden.

E-Mail-Kontaktformulare nicht ausreichend

Googles weiterer Hinweis auf die bereit gestellten E-Mail-Formulare bei Fragen zu den Produkten oder Diensten kann eine direkte Hilfestellung durch Servicemitarbeiter nicht ersetzen. Zwar ist solche Form der Hilfe mittlerweile üblich und im Internetmassengeschäft aus Sicht der Unternehmen durchaus nachvollziehbar. Solche Hilfeangebote können auch durchaus geeignet sein, Verbrauchern Hilfestellung zu geben. Doch nicht alle Problemfelder lassen sich mittels E-Mail-Formular und Eingabemasken abbilden. Und nicht alle Verbraucher sind im Umgang mit derartigen Hilfeangeboten geübt. Insofern bedarf es immer auch der Möglichkeit des direkten Kontakts zu Servicemitarbeitern eines Unternehmens.

Verstoß gegen die Pflicht zur Anbieterkennzeichnung

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sieht in der fehlenden Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu Google per E-Mail einen Verstoß gegen die Pflicht zur Anbieterkennzeichnung nach dem Telemediengesetz. Aus diesem Grund hat der vzbv Google abgemahnt. Das Unternehmen hat bis zum 06.Mai 2013 Zeit, die geforderte Unterlassungserklärung abzugeben.

 

Der vzbv hatte Google bereits im vergangenen Jahr wegen zahlreicher unzulässiger Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen abgemahnt. Im Juli 2012 hat der vzbv Klage vor dem Landgericht Berlin eingereicht. Voraussichtlicher Verhandlungstermin ist der 16.07.2013.

 

Update 21.05.2013

Auf das am 17.04.2013 gegen Google eingeleitete Unterlassungsverfahren hat das Unternehmen mittlerweile reagiert. Google ist der Auffassung, dass das auf google.de aufgeführte Impressum den gesetzlichen Anforderungen nach § 5 Telemediengesetz (TMG) genüge. Das vzbv-Projekt vertritt – wie bereits dargestellt – eine andere Rechtsauffassung. Aus diesem Grunde wurde am 13.05.2013 Klage vor dem Landgericht Berlin erhoben.

 

Update 08.05.2014

Der Termin zu mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin ist am 12.06.2014.

 

Update 04.07.2014

Ein weiterer Termin zur mündlichen Verhandlung ist für den 28.08.2014 anberaumt.

 

Online-Umfrage

Online-Umfrage zu In-App-Käufen

Wir suchen Erfahrungen mit ungewollten Kosten, die bei In-App-Käufen entstanden sind. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich drei Minuten Zeit zur Beantwortung unserer fünf Fragen nehmen würden.

Danke, Ihr Surfer-haben-Rechte-Team.

Bewertungsportale im Internet

Urheber: Claus Worenski

Internetalltag im Film

Urheber: Claus Worenski

Icon_SchwarzesSchaf.gif

Das schwarze Schaf

Sie denken, dass ein Anbieter sich nicht an die Regeln hält? Hier können Sie uns darauf hinweisen.
Twitter Vogel

Das Projekt twittert

Folgen Sie uns unter @surferrechte.
Newsletter-Icon
Unser 14-tägiger Newsletter hält Sie auf dem Laufenden. Was passiert in der digitalen Welt?
Rechtsberatung erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale vor Ort

Rechtsberatung

...im Einzelfall erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale vor Ort.