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Stand: 07.10.2013
Springer kauft Runtastic – Nutzerdaten inklusive

Springer kauft Runtastic – Nutzerdaten inklusive

Der Springer-Konzern hat die Mehrheit der beliebten Fitnessdaten-App Runtastic übernommen. Die Begeisterung der deutschen Kundschaft hält sich jedoch in Grenzen. In den Kommentarspalten der Nachrichtenseiten erklären viele Nutzer, die App gelöscht und ihr Konto deaktiviert zu haben. So leicht ist das aber gar nicht: die persönlichen Daten werden nur auf Anfrage per Mail gelöscht.

Runtastic-App: Löschen schwer gemacht

Den entsprechenden Passus zum Löschen seines Accounts bei Runtastic findet man in Punkt VI „Beendigung der Nutzung bzw. Ausschluss“ der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Dort schreibt Runtastic in den Unterpunkten 3 und 4: „Bei der Beendigung der Nutzung bzw. beim Ausschluss aus dem Runtastic Netzwerk werden sämtliche personenbezogenen Daten (Benutzerkonto), die der Nutzer bei der Registrierung angegeben hat, deaktiviert […]. Im Fall der Beendigung der Nutzung des Runtastic Angebotes werden auf Wunsch des Users sämtliche zu ihm gespeicherten personenbezogenen Daten endgültig gelöscht. Dazu bedarf es eines Mails mit der Bitte um endgültige Löschung an delete.account@runtastic.com mit der bei Runtastic angegebenen E-Mail-Adresse.“ 

Achtung! Runtastic hat sensitive Daten

Nutzer, die also nicht wollen, dass ihre Daten an den Springer-Konzern übergehen und möglicherweise für Marketingzwecke genutzt werden (wie Zeit-Online vermutet) sollten explizit die Löschung der Daten einfordern. Immerhin können damit Rückschlüsse auf die sportliche Leistung und damit auch auf die Gesundheit gezogen werden – und nicht umsonst handelt es sich bei Gesundheitsdaten um so genannte sensitive Daten, die durch das Bundesdatenschutzgesetz besonders geschützt werden.

Wir halten dies für ein Unding: Wenn ein Nutzer seinen Account deaktiviert und die App löscht, macht der damit deutlich, dass er mit dem Unternehmen nichts mehr zu tun haben möchte. Dann sollten auch automatisch alle persönlichen Daten gelöscht werden, ohne dass der Nutzer selbst noch einmal aktiv werden muss.

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