- Startseite
- Meldungen
- Google Analytics mit Opt-Out-Plugin

Meldung: Google Analytics Opt-Out
Google plant Opt-Out-Plugin für Analytics
Google Analytics ist ein Programm, das Webseitenbetreiber einsetzen, um das Verhalten der Besucher ihrer Angebote zu überwachen. Nach viel Kritik und der Feststellung der deutschen Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern, dass der momentane Einsatz von derartig genauer, sogenannter Trackingsoftware, die auch Daten außerhalb der EU speichert, nicht mit deutschem Datenschutzrecht vereinbar ist, will Google nun eine Lösung durch Technik anbieten. Die Firma will Nutzern die Möglichkeit geben, selbst eine Erweiterung in ihrem Webbrowser (zum Beispiel Internet Explorer, Firefox, Safari, Chrome, Opera) hinzuzufügen und damit auf allen Seiten nicht mehr verfolgt zu werden.
„Generell ist es gut, wenn der Nutzer sich dazu äußern kann, aber man darf dem Nutzer nicht etwas aufbürden, das er nicht verstehen kann“, sagt Marit Hansen vom Unabhängigen Landesdatenschutzzentrum Schleswig-Holstein. „Ein Normalnutzer wird es nicht überblicken können und das Plugin daher auch kaum nutzen.“
Aus Sicht des Projekts Verbraucherrechte in der digitalen Welt beim Verbraucherzentrale Bundesverband ist die vorgeschlagene Lösung ebenfalls keine angemessene: statt dass das Verhalten der Verbraucher ungefragt analysiert wird, sollten sie klar darauf hingewiesen und nach ihrer Zustimmung gefragt werden. Die von Google angestrebte technische Opt-Out-Lösung kann das nicht gewährleisten, sie schafft für die Nutzer hohen Aufwand und setzt voraus, dass diese überhaupt wissen, dass es Dinge wie Google Analytics gibt.
Online-Umfrage zum Cloud-Computing
Und haben Sie 5 Minuten Zeit? - Wir würden uns sehr über die Beantwortung unser kurzen neun Fragen zum Thema Cloud-Computing freuen, damit wir wissen, wo der Schuh drückt.
Danke, Ihr Surfer-haben-Rechte-Team