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Verbraucherrechte in der digitalen Welt

Besser verstehen, was online passiert. Besser wissen, was Anbieter und Nutzer dürfen.

Aktuelles

Nicht überall, wo Internet drauf steht, ist auch Internet drin

Immer mehr Telekommunikationsanbieter schließen entweder die Nutzung datenintensive Dienste wie Skype oder WhatsApp ganz aus oder lassen sich die Nutzung extra bezahlen. So wirbt beispielsweise Vodafone mit seinem Red M Tarif für unbegrenztes Telefonieren und Surfen. Doch scrollt und klickt man sich durch die vielen zusätzlichen Informationen steht fest: Nicht alle Dienste, die das Internet bietet, können mit diesem Tarif genutzt werden. Eine klare Irreführung der Verbraucher, so dass der Verbraucherzentrale Bundesverband Vodafone abgemahnt hat.

EuGH muss entscheiden: Einbindung von YouTube-Videos bei Facebook erlaubt?

Was wäre das heutige Internet ohne Teilen und Tauschen von Inhalten? Langweilig finden wohl die meisten! Gerade das Einbinden von lustigen Videos auf Facebook oder dem eigenen Blog gehört zum Alltag von Millionen Internetnutzern. Ob das erlaubt ist, wenn das Video ohne Zustimmung des Urhebers bei YouTube eingestellt wurde, muss nun der Europäische Gerichtshof entscheiden.

Kein Weiterverkauf von Computerspielen?

Keine Lust mehr auf ein bestimmtes Karten- oder Brettspiel? Kein Problem! Verschenken oder Weitergeben und ein Dritter kann sich daran erfreuen. Ganz so einfach funktioniert das bei Computerspielen heutzutage nur noch selten. Für teilweise viel Geld wird ein Spiel gekauft und bei Nichtgefallen oder einfach keine Lust mehr darauf haben, muss dieses auf der Festplatte virtuell verstauben, sehr zum Ärger der Verbraucher.

Voller Kaufpreis – halbes Spiel?

Bei einem Brettspiel kann der Käufer davon ausgehen, dass er für den vollen Kaufpreis ein vollständiges Spiel erhält und auch der Buchkäufer ersteht für sein Geld nicht nur einen Lückentext. Beim Kauf von Spielesoftware sieht das aber leider immer öfter anders aus.Immer wieder ärgern sich Verbraucher über Startschwierigkeiten oder technische „Unfertigkeiten“. Sei es, dass die Serverkapazitäten des Anbieters nicht ausreichen, das Spiel wegen Programm- oder Softwarefehlern nicht spielbar ist, die Server langsam sind, permanente Spiel- und Systemabstürze oder Grafikkartenprobleme auftreten. Die Liste des Frustes der Verbraucher ließe sich beliebig fortführen.

Die Spielregeln der Spielehersteller: Zusatzsoftware, Online- und Registrierungszwang

Der Computerspielmarkt hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. Ein Spiel zu kaufen, die Software auf den Rechner zu installieren und dann ohne Weiteres los zu legen ist mittlerweile die große Ausnahme. Zusatzsoftware, Registrierungs- und Onlinezwang sind die Schlüsselbegriffe für Computerspiele von heute. Spieler fühlen sich deshalb zunehmend von den Spieleherstellern gegängelt.

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Internetalltag im Film

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