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Presseschau: Kalenderwoche 34
Was bewegte die digitale Welt in der vergangenen Woche? Unser Wochenüberblick sagt es Ihnen.
Dienstleister für iPhone-Anwendungen sammelt fleißig Daten über die Nutzer, deren Telefon und Verhalten. Die Software von Pinchmedia stellt anderen iPhone-Entwicklern Informationen über die Anwender zur Verfügung - ohne dass die Benutzer dies wissen und bemerken. Dazu gehörten auch Informationen wie der aktuelle Standort des Telefons und auch Daten aus dem Facebook-Profil des Nutzers, sofern dies mit Anwendungen auf dem iPhone verknüpft wurde, schreibt Zeit Online.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlich eine Unternehmensbefragung, derzufolge viele Personalabteilungen Bewerbern im Internet hinterherrecherchieren. Besonders kritisch werden negative Äußerungen über Arbeitgeber und Arbeit betrachtet, positive Seiten aber auch gesehen. Mehr dazu in unserer Meldung.
Google will seine "Voice" genannte Sprachtelefonie-Anwendung webbasiert nutzbar machen. Damit könnten Mobiltelefonbesitzer über das Daten- statt das Telefonnetz der Provider telefonieren. Vergleichbare Anwendungen wie z. B. Skype werden in Deutschland von den meisten Mobilfunkprovidern unterdrückt. Google beklagte kürzlich, dass Apple eine Aufnahme des Voice-Programmes in seinen iTunes-App-Store behindere. Apple wies alle Vorwürfe zurück: die Google-Entwickler hätten sich nicht an Programmvorschriften gehalten, außerdem habe man noch nicht zuende geprüft, berichtet Mashable.
Der Suchmaschinist aus Palo Alto hat darüber hinaus in dieser Woche die Betaversion einer Audio-Suchmaschine für Android-Geräte veröffentlicht. Android ist ein Betriebssystem für mobile Endgeräte, das derzeit vor allem auf Handys zum Einsatz kommt.
Frankreichs Nationalbibliothek, einst erbitterter Gegner des GoogleBooks-Programms, verhandele mit dem Suchriesen über eine Zusammenarbeit bei der Digitalisierung von Inhalten, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Die Bibliothèque Nationale de France hatte in den vergangenen Jahren stets versucht, Wege ohne Beteiligung von Google zu finden.