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Stand: 23.09.2009
Jugendschutz

Meldung

Cyberbullying: Ganz real problematisch

Schlechte Manieren sind keine Besonderheit des Internets – doch das Cyber-Bullying genannte „Fertigmachen im Netz“ hat auch ganz reale Folgen. Traurige Einzelfälle sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Oft fehlt den Tätern das Bewusstsein für die Folgen ihres Tuns.    

 

Ein Teenager ist tot, weil er oder sie im Internet gemobbt wurde: solch traurige Schlagzeilen zeigen, dass das Cyber-Bullying in das ganz reale Leben hinein wirken kann.  Das Netz macht es leicht, gegen andere Menschen Stimmung zu verbreiten. Die schlimmsten Fälle sind dabei an Perfidie kaum zu überbieten. Mit Informationen aus dem realen Leben wird den Opfern etwas vorgespielt, und irgendwann lässt der Täter dann die Katze aus dem Sack.

 

Insbesondere Kinder und Jugendliche sind emotional anfällig für solche Gemeinheiten, geheucheltes Interesse. Und trotzdem: oft glauben die – häufig ebenfalls jungen – Täter, dass das alles doch nur ein Spiel und ohne jegliche Folgen sei.  Lehrer und Erzieher nennen Cyber-Bullying inzwischen meist an erster Stelle, wenn es um die Probleme ihrer Schützlinge in Onlinewelten geht. Eine jugendgerechte Broschüre zum Thema bietet jugendinfo.de an.

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