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Meldung
Onlineshopping: Grenzüberschreitende Probleme
In einer Untersuchung der EU-Komission verliefen nur 39 Prozent der Einkaufsversuche im Internet bei Anbietern aus einem anderen EU-Mitgliedsland erfolgsgekrönt. Die EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglene Kuneva kommentierte dies mit folgenden Worten "Europa kann es sich nicht erlauben, den Zug des Internet-Handels zu verpassen." Insbesondere Käufer aus den jüngsten Mitgliedstaaten der EU Rumänien und Bulgarien erfuhren große Probleme beim Einkaufen im Netz, Hauptgrund ist die Nichtlieferung ins EU-Ausland. Die deutschen Verbraucher hatten mit 60 Prozent eine durchschnittliche Erfolgsquote.
Häufig sind Produkte in anderen Mitgliedstaaten günstiger zu erwerben. Doch für die Verbraucher ist nach Erkenntnissen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes nicht die Zurückweisung des Kaufanliegens durch Händler die größte Hürde beim transnationalen Einkauf. Vor allem die Unkenntnis über die Rechte beim Einkaufen in Europa führt zu Irritationen der Verbraucher. Zudem sind deutsche Verbraucher die hohen Schutzstandards des deutschen Fernabsatzrechts gewohnt - in Europa unvergleichlich hoch. Sprachbarrieren tun ihr Übriges, so dass die deutschen Verbraucher nur selten in Europa online einkaufen.