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Stand: 06.08.2009

Glossar

Account (Nutzerkonto, Benutzerkonto)

Zugangsberechtigung bei zahlreichen digitalen Diensten wie Sozialen Netzwerken und Webmail-Diensten.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Vorformulierte Vertragsbedingungen, die bei einer Vielzahl von Verträgen gelten sollen.

Anfechtung

Mit der Anfechtung kann ein Vertrag einseitig und mit rückwirkender Kraft vernichtet werden. Um einen Vertrag anfechten zu können, müssen bestimmte im Bürgerlichen Gesetzbuch genannte Gründe vorliegen.

Astroturfing

Als Astroturfing wird versteckte Auftragswerbung bezeichnet: wenn Werbedienstleister im Auftrag eines Kunden im Internet für diesen Kunden Stimmung machen sollen, ohne dies kenntlich zu machen – zum Beispiel mit positiven Blogpostings, mit Kommentaren oder Videos. Diese Imitation von Graswurzel-Bewegungen führte zur Namenspatenschaft: das Wort Astroturfing leitet sich von einer speziellen, patentierten Grassorte des Monsanto-Konzerns ab.

Auktion

Bei einer Auktion beziehungsweise Versteigerung bietet der Verkäufer einen Artikel an, für den er meist einen Mindestpreis haben möchte. Die potentiellen Käufer geben Gebote ab. Das heißt, sie machen deutlich, was sie für die Sache zahlen wollen. Regelmäßig kommt mit demjenigen, der am meisten bietet, ein Kaufvertrag durch den Zuschlag zustande.  

Avatar

Interaktive Spielfigur in Massively Multiplayer Online Games, durch die der Spieler in der virtuellen Spielewelt handelt. Auch: Kunstfigur, die anstelle der eigenen in Communities und Foren benutzt wird.

Background Check

Im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens von potentiellen Arbeitgebern durchgeführte Suche nach Informationen jenseits des Lebenslaufs (wortwörtlich: Hintergrund-Überprüfung). Die Arbeitgeber bedienen sich hierzu des Internets und stöbern in Sozialen Netzwerken und Personensuchmaschinen.

Behavioral Targeting

Technik, die individuelle, auf den Nutzer abgestimmte Werbung ermöglicht – unabhängig vom Inhalt der aufgerufenen Webseite. Behavioral Targeting basiert auf der Analyse des Verhaltens eines potenziellen Kunden im Internet. Der Inhalt der bisher besuchten Seiten und die bisherige Interaktion des Kunden mit Werbe-Bannern werden dabei analysiert. Auf der Basis dieser Daten wird dem Nutzer mit Cookie-Technologie gezielt die passende Werbung angezeigt.

Bestandsdaten

Grunddaten des Vertragsverhältnisses: Name, Anschrift, Rufnummer, E-Mail-Adresse, Kenn- und Passwörter, Zahlungsart, Geburtsdatum sowie Zuordnung der vereinbarten Leistungsmerkmale oder Leistungsbeschränkungen (siehe auch § 14 TMG).

Betriebssystem (Operating System, OS)

Software, die die Verwendung beziehungsweise den Betrieb eines Computers ermöglicht. Es verwaltet die Betriebsmittel wie Speicher, Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen.

Bewertungsportale

Hier findet der Nutzer Bewertungen zur Qualität von beispielsweise Restaurants, Hotels, Handwerkern, Ärzten, Lehrern und Professoren. Andere Anbieter haben sich auf die Qualität von Produkten spezialisiert.

Browser

Softwareprogramme, die dazu dienen, Information im World Wide Web (WWW) zu durchblättern (engl. to browse through) und anzuzeigen. Bekannteste Vertreter sind der Internet Explorer- und der Firefox-Browser.

Browser-Games

Online-Spiele, die mittels eines normalen Browsers wie dem Internet Explorer oder Firefox gespielt werden können.

Chat, Chatroom

To Chat = engl. für schwatzen. Webseiten oder spezialisierte Programme, die die Möglichkeit bieten, sich mit anderen über Tastatur und Bildschirm online zu unterhalten.

Clickstream-Analyse

Methode der Mediaanalyse im Internet, dient der Beobachtung und Auswertung der Nutzungsgewohnheiten von Benutzern einer Webseite durch Erstellung von Bewegungsprofilen.

Client-Software

Programme, die Dienstleistungen von sogenannten Servern (Zentralrechnern) in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen teilen.

Community

Der Begriff Community ist heute etwas aus der Mode bekommen, beschreibt aber Plattformen, auf denen man sich anmelden und ein Profil erstellen kann. Die Hauptunterscheidung zu "Sozialen Netzwerken" ist die, dass Communitys im Regelfall um ein konkretes Thema (z. B. Hunde, Computer, Filme) oder einen Ort kreisen.

Computerviren

Von Menschen geschriebene Programme, die sich selbst vermehren und verbreiten, indem sie sich an andere Programme anhängen und weitere Opfer suchen (z. B. im Adressbuch). Fast immer enthalten Computerviren einen Programmteil, der Schaden verursacht.

Cookies

Kleine Textdateien, die eine Webseite auf dem Computer des Besuchers ablegen kann. Mit Hilfe dieser Datei kann der Webserver auf dem Rechner des Nutzers zum Beispiel Präferenzen und Einstellungen abspeichern, die beim nächsten Besuch automatisch wiederhergestellt werden. Ebenso ist es einem Server dadurch möglich, für die Dauer der Sitzung den Anwender wiederzuerkennen, ohne dass dieser ständig Benutzernamen und Kennwort neu eingeben muss. Ein Onlineshop kann durch einen Cookie erkennen, dass sich ein alter Kunde angemeldet hat und ihm passende Angebote (und eventuell beim letzten Besuch vorgemerkte Artikel) präsentieren. Dauerhafte Cookies (auch: persistente Cookies) befinden sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder gar Jahren auf der Festplatte.

Cyber-Bullying

Die Nutzung moderner Kommunikationsmittel, um anderen Menschen zu schaden. Die Opfer werden dabei im Internet bloßgestellt, belästigt oder durch die Verbreitung falscher Behauptungen gemobbt. (Wörtliche Übersetzung: Cyber-Fertigmachen)

Deep Web, Hidden Web

Teil des Internets, der bei einer Recherche über normale Suchmaschinen nicht auffindbar ist. Das Deep Web besteht zu großen Teilen aus themenspezifischen Datenbanken und Webseiten, die erst auf Anfrage dynamisch aus Datenbanken generiert werden. Eine andere Bezeichnung hierfür ist Hidden Web.

Deutscher Werberat

Institution der vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft vertretenen Organisationen der werbenden Firmen, Medien, Werbeberufe etc. Übernimmt im Wege der Selbstregulierung Verantwortung für ein geordnetes Werbeverhalten.

Einstellgebühren

Gebühr, die bei Internetauktionen erhoben wird, wenn der Verkäufer seinen Artikel zur Versteigerung anbietet.

E-Mail-Account

Mit einer Zugangsberechtigung verknüpftes Nutzerkonto bei einem E-Mail-Dienst. Um sich anzumelden, muss der Nutzer seinen Benutzernamen und das Kennwort angeben.

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter (FSM)

Verein, der von Medienverbänden und Unternehmen der Online-Wirtschaft gegründet wurde. Die Selbstkontrollorganisation bietet jedermann die Möglichkeit, sich im Bereich des Jugendmedienschutzes über strafbare oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu beschweren oder Fragen zum Thema Jugendschutz im Internet zu stellen.

Gebot

Bei einer Auktion ist das Gebot des Bieters das Angebot an den Verkäufer, einen Kaufvertrag über die versteigerte Ware abzuschließen. Bei Internetauktionen wird schon das Einstellen des Artikels als Angebot betrachtet. Gebote bringen den Willen zum Ausdruck, das Angebot annehmen zu wollen.

Gewährleistung

Haftung des Verkäufers dafür, dass die Sache frei von Mängeln ist. Ist sie dies nicht, kann der Käufer den Mangel regelmäßig innerhalb von zwei Jahren, nachdem er die Sache erhalten hat, geltend machen.

GnuPG

Verschlüsselungsprogramm, das Klartext-E-Mails in Geheimtext umwandelt.

Hostadresse

Als Host wird ganz allgemein ein Gerät bezeichnet, das eine sogenannte IP-Adresse hat und damit mit dem Internet verbunden ist. Umgangssprachlich bezeichnet man als Host-Adresse den Namen, den zum Beispiel der Webbrowser mitüberträgt und der gewisse Klartextinformationen über den Nutzer enthält - zum Beispiel häufig den Namen des Internetproviders (z. B. ~user456@krzbg.berlin.de.internetprovider.net).

Identitätsdiebstahl

Bezeichnet das Ausgeben als eine andere Person unter Verwendung der Daten dieser. Eine Variante des Identitätsdiebstahls kann durch sorglos gewählte oder gehackte Passwörter auftreten, wenn vorhandene Profildaten übernommen werden und gegebenenfalls gespeicherte sensible Informationen wie Kreditkartendaten missbraucht werden.

Indizes

Mehrzahl von Index: bezeichnet die Verzeichnisse, die im Hintergrund fast jeder Anwendung arbeiten. Solche Verzeichnisse werden im Regelfall automatisch aus den vorhandenen oder ersuchten Informationen zusammengestellt und enthalten bestimmte Informationen, die wiederum für die Ausgabe herangezogen werden. So werden für Bilderverzeichnisse zum Beispiel Miniaturansichten (Thumbnails) der Bilder, ihre Original-Maße, der Link, das Auffindedatum, umgebender Text sowie die Wichtigkeit der Platzierung in der Seite mitgespeichert.

In-Game-Advertising

Werbung, die direkt ins Online-Spiel oder in die Virtuelle Welt eingebettet ist – zum Beispiel als Plakatfläche am virtuellen Straßenrand oder als Werbebande in einem virtuellen Stadion

Internetprovider (ISP)

Auch Internet-Serviceprovider genannt, bieten Internet mit einem Internetzugang über die Telefonleitung, über Kabelanschluss, Mobilfunknetze oder per Satellit.

IP-Adresse

Aus Nummern bestehende Adresse, die der Computer automatisch bei der Verbindung mit dem Internet erhält.

Jugendgefährdende Inhalte

Darstellungen, die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit zu gefährden. Dazu zählen vor allem unsittliche, verrohend wirkende, zu Gewalttätigkeit, Verbrechen oder Rassenhass anreizende Medien (§ 18 Absatz 1 Jugendschutzgesetz).

Jugendschutz

Rechtliche Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor gesundheitlichen, moralischen und weiteren Gefahren.

Jugendschutz.net

Gemeinsame Einrichtung aller Bundesländer zur Umsetzung des Jugendschutzes im Internet. Jugendschutz.net überprüft Webseiten, die im Rahmen der allgemeinen Beobachtung oder aufgrund von Beschwerden aufgefallen sind.

Jump'n'Run

Computerspiel-Genre, bei dem sich die Spielfigur springend (engl. Jump) und laufend (engl. run) fortbewegt.

Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)

Zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im Fernsehen und im Internet

kontextabhängig, kontextsensitiv

Werbeanzeigen unter anderem bei Suchmaschinenbetreibern, die zum Suchbegriff oder dem Inhalt der Seite passen. Gibt ein Suchmaschinennutzer den Begriff „Kontaktlinsen“ ein, erhält er im Umfeld Werbung für Kontaktlinsen, Brillen und ähnliches. Handelt ein Text auf einer Zeitungswebseite von Golfschlägern, werden entsprechende Anzeigen platziert.

Listenprivileg

In § 28 Absatz 3 Bundesdatenschutzgesetz festgelegte Ausnahmeregelung vom Datenschutz, wonach Adressdaten und ein weiterer Datenpunkt – wie Schnäppchenjäger, Öko oder BMW-Fahrer – auch ohne Zustimmung der Verbraucher verkauft bzw. „vermietet“ werden dürfen.

Login

Anmeldung bei digitalen Diensten wie Sozialen Netzwerken, Onlineshops, Auktionshäusern etc. mittels Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes

Logout

Abmeldung bei digitalen Diensten wie Sozialen Netzwerken, Onlineshops, Auktionshäusern etc.

MMOGs (Massively Multiplayer Online Games)

Onlinespiele, die von mindestens tausend Spielern zeitgleich gespielt werden und in einer virtuellen Fantasiewelt stattfinden, in der der Nutzer einen virtuellen Stellvertreter – einen Avatar – als Alter Ego steuert.

Nutzungsdaten

Dazu gehören zum Beispiel Beginn, Dauer und Umfang der Nutzung sowie IP-Adresse, Nutzername und Passwort (siehe auch § 15 TMG).

Personenbezogene Daten

Alle Informationen zu persönlichen oder sachlichen Verhältnissen einer Person wie Name, Anschrift und Geburtsdatum, Größe, Haar- und Augenfarbe, Beruf, private Aktivitäten und Beziehungen, also Hobbys, Freundschaften, familiäre Verhältnisse und vieles mehr.

PGP (Pretty Good Privacy)

Verschlüsselungsprogramm, das Klartext-E-Mails in Geheimtext umwandelt.

Phishing

Straftat, bei der Passwörter, Kontonummern und andere sensible Daten beim Internetnutzer abgefischt werden. Der Täter verschickt E-Mails, die in Aussehen und Inhalt jenen von Unternehmen und Banken gleichen. Dabei hofft er, dass der Empfänger tatsächlich Kunde der Bank oder des Unternehmens ist und auf die E-Mail reagiert, das heißt per Klick auf der betrügerischen Webseite landet und dort Namen, Kontonummer und Passwort eingibt.

Powerseller

Laut Richtlinien des Online-Auktionsanbieters Ebay wird als Powerseller ein Profi-Verkäufer bezeichnet, der kontinuierlich besonders viele Artikel bei Ebay verkauft oder ein hohes Handelsvolumen vorweisen kann. Zusätzlich müssen Powerseller mindestens 100 Bewertungspunkte, davon 98 Prozent positiv, erhalten haben, sich an die Ebay-Grundsätze, die Ebay-AGB und die Powerseller-AGB halten, als gewerbliche Verkäufer bei Ebay registriert sein.

Preisvergleichsportale

Der Nutzer findet hier Angaben zu Produktpreisen bei verschiedenen Anbietern, damit er diese vergleichen kann.

Provision

Entgelt für die Tätigkeit eines Verkäufers oder Vermittlers, zum Beispiel im Rahmen von Internetauktionen, bei denen der Verkäufer der Sache dem Auktionshaus eine Provision zahlen muss.

Relation

Beziehung beziehungsweise Verbindung zwischen zwei Personen beispielsweise in einem Sozialen Netzwerk.

Robinsonliste

Liste, in die sich jeder eintragen lassen kann, der keine adressierten Werbebriefe von Unternehmen erhalten möchte, bei denen er kein Kunde ist oder ausdrücklich der Zusendung zugestimmt hat.

Search Engine Optimization (SEO)

Bezeichnet die Optimierung von Auffindbarkeit und Platzierung der Webseiten bei den Ergebnislisten der Suchmaschinen befasst. Ziel ist es stets, möglichst weit oben auf der Liste der Suchergebnisse zu erscheinen.

Secure Sockets Layer (SSL)

Verschlüsselungsprotokoll zur Datenübertragung im Internet. Die Sicherheit der Verbindung hängt auch von der Stärke der Verschlüsselung ab.

Server

Server sind leistungsstarke, zentrale Netzwerkrechner, über die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden. So übernehmen Server bestimmte Aufgaben, sie unterstützen die Netzwerkadministration, verwalten Dateien, Domänen und Namen, übersetzen protokolltechnische Anweisungen und führen sicherheitsrelevante Funktionen aus.

Session Cookies

Diese spezielle Art von Cookies wird gelöscht, wenn der Browser geschlossen wird. Session Cookies gelten nur für eine Sitzung. Um eine Löschung der Session Cookies zu bewirken, genügt es, alle Instanzen des Browsers zu schließen.

Shill Bidding

Englisch für Preistreiberei. Bei Auktionen die Abgabe von Geboten durch eine oder mehrere Personen, die in Absprache mit dem Verkäufer den Preis des Artikels in die Höhe treiben.

Shooter, Egoshooter

Computerspiel-Genre, bei dem die Spielfigur mit einer virtuellen Schusswaffe eine Vielzahl virtueller Gegner tötet. Egoshooter stellen das Geschehen aus der Akteursperspektive dar.

Soziale Netzwerke

Onlineplattform, auf der der Einzelne und seine individuellen Kontakte im Mittelpunkt stehen. Der Nutzer bestätigt dort Freundschaften/Kontakte und bildet so mit seinen Bekannten ein kleines Netzwerk, in dem die Kontakte miteinander Inhalte (Nachrichten, Bilder, Videos, Links etc.) teilen können. Kernstück sind immer die individuellen Profile, um die herum sich Möglichkeiten zur Interaktion ranken.

Spamblocker

Programm, das unerwünschte Werbe-E-Mails (Spam) erkennen und herausfiltern soll mit der Folge, dass diese nicht ins eigentliche Postfach des Empfängers gelangen.

Taggen

Das englische Wort "Tag" (gesprochen "täg") heißt übersetzt Schlagwort. Als taggen bezeichnet man demzufolge die Verschlagwortung von Inhalten –  allerdings häufig nicht, wie in der Bibliothekswissenschaft üblich, nach genau vordefinierten Kriterien (sog. hierarchische Taxonomien), sondern als beliebigen Text (Freitext).

Unternehmer

Person, die bei Abschluss eines Vertrages im Rahmen ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Verbraucher

Im Sinne des Gesetzes eine Person, die einen Vertrag abschließt, der rein privater Natur ist, also nicht ihrer beruflichen Tätigkeit zugeordnet werden kann (§ 13 BGB).

Verjährung

Verjährung ist der durch den Ablauf einer bestimmten Zeitspanne bewirkte Verlust der Möglichkeit, einen bestehenden Anspruch durchzusetzen.

Verschlüsselung

Die Verschlüsselung ist die Umsetzung einer verständlichen Information in eine unverständliche: die Umsetzung eines Klartextes in einen Geheimtext.

Virtuelle Welt

Kann über den Computer und das Internet betreten werden. Charakteristisch ist, dass sich mehrere Nutzer gleichzeitig und unabhängig voneinander in der virtuellen dreidimensionalen Welt bewegen können, dort handeln und kommunizieren (fast) wie im wahren Leben. Die wohl bekannteste virtuelle Welt ist Second Life.

Webmaildienst

Dienst, der die Möglichkeit bietet, E-Mails über eine Webseite zu lesen, zu verwalten, zu schreiben und zu verschicken.

Zuschlag

Bei einer Auktion ist das Gebot des Bieters das Angebot, einen Vertrag abzuschließen. Dieses Angebot nimmt der Verkäufer mit dem Zuschlag an. Bei Internetauktionen wird schon das Einstellen des Artikels als Angebot gesehen. Der Bieter bringt mit seinem Gebot den Willen zum Ausdruck, das Angebot annehmen zu wollen. Eines gesonderten Zuschlags bedarf es bei Internetauktionen regelmäßig nicht. Oft regeln die AGB des Portalbetreibers, dass der Vertrag automatisch mit demjenigen zustande kommt, der das Höchstgebot abgibt.

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