Skip to content Skip to navigation

Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Werbung und Finanzierung bei Lokalisierungsdiensten

Werbung und Finanzierung bei Lokalisierungsdiensten

Alle Anbieter von Lokalisierungsdiensten arbeiten mit Werbepartnern und Geschäften zusammen. Für die Unternehmen sind Lokalisierungsdienste eine nie da gewesene Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben.

(Un)gewollte Werbeträger

So erhält der Nutzer beispielsweise beim Einchecken in ein Geschäft besondere Vorteile, wie Gutscheine oder Rabatte. Die Nutzer selbst werden zu Werbefiguren. Jede Schnäppchenjagd wird zu einer persönlichen Empfehlung an die Freunde. Wenn der Freund das Herrengeschäft nun schon zum dritten Mal in einer Woche besucht, na dann muss es ja gut sein?

Sie sollten daher immer darauf achten, in welches Unternehmen Sie einchecken. Behalten Sie im Hinterkopf, dass Sie mit dem Einchecken in einem Unternehmen auch gleichzeitig Werbung für dieses machen.

So finanzieren sich Lokalisierungsdienste

Lokalisierungsdienste sind kostenlos. Das Geschäftsmodell der Anbieter sind die Daten der Nutzer. Lokalisierungsdienste arbeiten mit realen Unternehmen und Geschäften zusammen. So erhalten Nutzer, die in einem beteiligten Geschäft einchecken, häufig Gutscheine und Sonderangebote, wie „Kauf 2, Zahl 1“. Damit die Unternehmen ihre Aktionen beziehungsweise die Werbung passgenauer auf den Nutzer zuschneiden können, erhalten sie von dem Anbieter mehr Daten über den Nutzer – natürlich gegen Geld. Der Anbieter weiß nämlich genau, an welchen Wochentagen der Nutzer das Geschäft aufsucht, wofür er sich besonders interessiert und vieles mehr.

  • Stand: 
    Montag, Oktober 27, 2014