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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Smart Home

Smart Home

Die Häuser der Zukunft sind smart und vernetzt: Glühbirnen mit WLAN oder Türöffnen per App, alles schon möglich und bald vielleicht Alltag. Aber was muss man beachten?

Smart Home nur im Neubau oder Nachrüsten?

Wer sein eigenes Haus von Grund auf planen kann, der hat es einfacher, sich über die notwendigen Kabel, Anwendungsmöglichkeiten und vernetzten Geräte Gedanken zu machen und alles aus einer Hand zu planen. Wer selbst Anwendungen nachrüsten will, der kann das aber auch ganz einfach tun: Mittlerweile gibt es viele Gegenstände, die passende WLAN-Adapter mitbringen: Glühbirnen für ferngesteuerte Lichtstimmungen etwa oder Adapter, um Steckdosen aus der Ferne zu steuern oder einzubinden.

Ist das was für mich?

Smart Home hat sicherlich einige nützliche Erleichterungen im Alltag zu bieten, aber eine sogenannte „Killerapplikation“, die zum Durchbruch hilft, fehlt noch. Stattdessen sind es die kleinen, nützlichen Dinge, die die Automatisierung vieler Prozesse erleichtern und Energiesparen sollen. Laut einer Studie des Umfrageinstituts YouGov im Auftrag des Immobilienportals Immonet hegen 56 Prozent der Umfrageteilnehmer zum Teil erhebliche Bedenken gegenüber der neuen Technik: 41 Prozent der Skeptiker wollen sich nicht von der digitalen Technik abhängig machen. Ein knappes Drittel fürchtet um den Datenschutz. Ihre größte Sorge: Unternehmen könnten die Sensoren nutzen, um ihre Lebens- und Konsumgewohnheiten zu überwachen.

Gemeinsamer Standard oder Insellösung?

Viele Anbieter machen es leider so: Kommen alle Geräte aus dem gleichen Haus, läuft die Verbindung meist prima. Aber wehe, Sie wollen wechseln. Im Internet der Dinge gibt es noch keine einheitlichen Standards. Schwierig wird es, wenn man auf unterschiedliche Hersteller gesetzt hat. Dann kann es schon einmal sein, dass Stecker nicht passen oder Verbindungen sich nicht aufbauen, weil die Modelle oder Frequenzen unterschiedlich sind. Um dem entgegenzuwirken, müssen die Anbieter sich auf Standards einigen. Doch das Problem: Viele Hersteller verstehen etwas Unterschiedliches unter Smart Home, so dass sich verschiedene Initiativen gebildet haben. Die Normungsroadmap Smart Home will dafür aus Anwendungsfällen Standards entwickeln.

Auch die Initiative „One Smart Home“ mit über 100 Anbietern will Standards etablieren und die Alljoyn-Initiative will mit einem offenen Standard die Vernetzung von Heimgeräten vorantreiben. Und auch Zigbee und Z-Wave bieten Protokolle an, mit denen Heimgeräte kommunizieren können.

  • Stand: 
    Montag, Oktober 27, 2014