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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

So finanzieren sich die Partnerbörsen

So finanzieren sich die Partnerbörsen

Die Partnerbörsen finanzieren sich vor allem über die Beiträge, die die Nutzer zahlen, außerdem über die Werbung, die auf den Plattformen geschaltet wird.

Um diese möglichst maßgeschneidert zu gestalten, sammeln die Partnerbörsen Informationen über die Mitglieder: Dem älteren Herrn (Rechtsanwalt, Golfer, Weinliebhaber) wird andere Werbung vorgesetzt als der Studentin, die gern reist und einen Hund besitzt.

Der Online-Liebesmarkt gehört mit zu den umsatzstärksten Internetbranchen. Hier lässt sich also enorm viel Geld verdienen. Das sollte auch dem Nutzer klar sein. Er bezahlt hier nicht nur mir Geld, sondern oft auch mit seinen Daten.

Ihr erster neuer Partner: Werbung

Die Suche nach dem geeigneten Partner lebt davon, dass die Teilnehmer einiges von sich preisgeben. Schließlich sollen potenzielle Interessenten wissen, mit wem sie es zu tun haben. Name, Alter, Größe, Haarfarbe und Hobbys können durchaus relevant sein. Allerdings auch für die Plattformbetreiber, die sich häufig unter anderem über das Schalten von Werbung finanzieren. Je mehr Informationen sie über ihre Teilnehmer haben, umso passgenauer kann geworben werden.

Einige Anbieter behalten sich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eine sehr weitreichende Weitergabe der Mitgliederdaten vor – zum Beispiel an andere Unternehmen zu Werbezwecken. Teilnehmer sollten die AGB daher unbedingt lesen und sich im Zweifel für einen anderen Anbieter entscheiden.

Darüber hinaus werden häufig nur die Zahlungsdaten bei der Datenübertragung verschlüsselt, nicht aber die persönlichen Angaben und Anmeldedaten. So können potenzielle Angreifer Zugriff auf Ihr Profil erhalten. Achten Sie darauf, ob die Partnervermittlung ihre Angaben verschlüsselt (zu erkennen an Adressen, die mit https:// beginnen und einem kleinem Schloss im Browser), anderenfalls weisen Sie den Anbieter darauf hin.

  • Stand: 
    Montag, Oktober 27, 2014