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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Newsletter vom 23.07.2015
Stand: 
23. Juli 2015

In der EU wird es bald neue Regeln geben, die die Netzneutralität sichern und die hohen Kosten von Mobilfunktelefonaten im Ausland (Roaming) verringern sollen. Über den Stand den Verhandlungen und ihre Inhalte können Sie sich in unserem Newsletter informieren. Außerdem lesenswert: Ein Interview mit dem „Vater des Datenschutzes“ Spiros Simitis und ein Artikel von Peter Schaar, in denen beide Herren uns alle auffordern, stärker für unsere Rechte einzutreten und die Gestaltung der Zukunft nicht alleine den Unternehmen zu überlassen.

Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt, freuen wir uns, wenn Sie ihn auch an Kollegen, Freunde und Bekannte weiterleiten.

Ihr Team von „Surfer haben Rechte“

#1: Enttäuschender Kompromiss zu Netzneutralität und Roaming kurz vor dem Abschluss

Der federführende Industrieausschuss des Europäischen Parlaments hat dem Kompromiss zur Netzneutralität und zum Roaming zugestimmt, den die Verhandlungsführerin des Parlaments mit dem Rat der Europäischen Union und der Europäische Kommission erarbeitet hat. Warum der Kompromiss jedoch enttäuscht, erklärt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in einer Pressemeldung.

#2: Anforderungen des vzbv an einen zeitgemässen Jugendmedienschutz

Damit sich Kinder und Jugendliche sicher im Internet bewegen können, soll der Jugendmedienschutz modernisiert werden. Zum Entwurf des neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrags hat der vzbv eine Stellungnahme abgegeben. Darin äußert er Bedenken hinsichtlich Tauglichkeit der verbreiteten Jugendschutzprogramme und fordert eine verbesserte Verbraucherbildung.

#3: Verlockendes Risiko: Datenschutzbeauftragte warnt vor Fitness-Apps von Krankenkassen

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff rät „allen Anwendern, die Fitness-Apps freiwillig herunterladen, […], nicht unbedacht mit ihren sensiblen Gesundheitsdaten umzugehen und die kurzfristigen finanziellen Vorteile, welche die Datenoffenbarung vielleicht mit sich bringt, gegen die langfristigen Gefahren abzuwägen.“

#4: Es geht um eure Daten! „Vater des Datenschutzes“ Spiros Simitis im Interview

Spiros Simitis gilt als einer der Väter des Datenschutzes, verfasste er doch eines der ersten Datenschutzgesetze der Welt. In einem Interview mit dem Wissenschaftsmagazin „Forschung Frankfurt“ lobt er das Europäische Parlament für seinen Einsatz für eine starke Datenschutz-Grundverordnung trotz der Widerstände der Mitgliedsstaaten, betont die Notwendigkeit einer strikten Zweckbindung von Datenverarbeitungen und appelliert an uns alle, ein stärkeres Datenschutzbewusstsein zu entwickeln.

#5: Peter Schaar: Datenschutz? Ist mir doch egal!

In ein ähnliches Horn wie Spiros Simitis bläst diese Woche auch der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar. Er macht deutlich, dass der Weg in die digitale Gesellschaft zwar unumkehrbar, der derzeit gleichzeitig eingeschlagene Weg in die Überwachungsgesellschaft jedoch kein unbeeinflussbares Schicksal ist.

#6: Am Steuer bleiben: Justizministers Heiko Maas stellt sieben Forderungen für Smart Cars auf

Bundesjustizminister Heiko Maas warnt in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt vor den Datenschutzrisiken, die die Verbreitung von intelligenten Autos nach sich ziehen können. Trotz aller Vorteile der neuen Technologien müsste der Mensch die Hoheit über seine Daten behalten. Um dies zu erreichen müssten beim Autobau der Zukunft sieben Punkte beachtet werden.

Solche Regeln sind dringend notwendig: Just diese Woche gelang es zwei Hackern, einen Jeep Cherokee per Mobilfunk aus großer Entfernung zu hacken. Durch eine Sicherheitslücke im System übernahmen sie die Kontrolle über über Bremsen, Beschleunigung, Türverriegelung, Klimaanlage und Scheibenwischer des Wagens.

#7: Neues zum Recht auf Vergessenwerden

Auf Basis der bisherigen Veröffentlichungen von Google konnte man den Eindruck erlangen, dass besonders Kriminelle, Prominente und Politiker ihr „Recht auf Vergessenwerden“ geltend machen. Eine Analyse des Rechercheverbunds „correctiv“ und der britischen Zeitung „The Guardian“ von versteckten Google-Daten kommt nun zu einem anderen Ergebnis: Etwa 95% der Löschanfragen werden von Privatpersonen gestellt.

#8: Diagnose Bedenklich: Datenschutz beim Arzt

Gesundheitsdaten sind besonders sensibel. Trotzdem ist es um den Datenschutz im Wartezimmer von Ärzten oftmals nicht gut bestellt. Patientenakten liegen offen im Sprechzimmer, über Befunde wird auf dem Flur gesprochen. Dass es auch anders geht und was man beachten sollte, zeigt ein Artikel des NDR.

#9: Kurz Verlinkt, die Surftipps


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Verbraucherrechte in der digitalen Welt wird finanziell gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

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