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Das Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt endet am 31.12.2015, so dass diese projektbezogene Internetseite www.surfer-haben-rechte.de nicht mehr weiter aktualisiert werden kann.

Newsletter vom 05.11.2015
Stand: 
5. November 2015

Ereignisreiche zwei Wochen liegen hinter uns. Verbrauchern ist der Schutz ihrer Daten etwas wert, so eines der Ergebnisse aus der aktuellen vzbv-Umfrage. Aber auch mit dem Recht auf ein schnelles Internet und Netzneutralität, sowie das leidige Thema Roaming-Gebühren und Smart Meter hat sich der vzbv in den vergangenen Tagen beschäftigt. Ein Erfolg gegen Apple konnte der vzbv vor dem Kammergericht Berlin erzielen. Und das Flüchtlingsthema muss auch aus Verbraucherschutzsicht frühzeitig mitgedacht werden.

Last but not least: 15 Jahre vzbv - Happy Birthday

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Ihr Team von „Surfer haben Rechte“

#1: Verbraucher würden für mehr Datenschutz zahlen

Eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des vzbv zeigt, dass Verbraucher bereit sind, für Datenschutz zu zahlen: Für Internetdienste, die bisher kostenfrei sind, würde mehr als die Hälfte (51 Prozent) zahlen, wenn sie höchsten Datenschutz und Werbefreiheit böten. Rund neun von zehn Zahlungswilligen wären Internetdienste mit höchstem Datenschutz monatlich bis zu fünf Euro oder sogar mehr wert. Dieses und weitere interessante Zahlen.

#2: Umfrage: Verbraucher befürworten Recht auf schnelles Internet

Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des vzbv zeigt: Vier von fünf Verbrauchern sind für ein Recht auf schnelles Internet und für Entschädigungen bei Geschwindigkeitsproblemen. Die Ergebnisse der Umfrage.

#3: vzbv-Positionspapiere zur Netzneutralität und zur Abschaffung der Roaming-Gebühren

Verbraucherfreundliche Regeln zur Umsetzung der Netzneutralität, keine neuen Spezialdienste zu Lasten des freien Internetzugangs, Mindeststandards für die Qualität und Geschwindigkeit von Internetanschlüssen und letztlich die Forderung nach einem Ende der Roaming-Gebühren im Sommer 2017 sind in den aktuellen Positionspapieren des vzbv zu finden:

#4: Keine Zwangsdigitalisierung der Verbraucher

Die Zwangsmodernisierung der Verbraucherhaushalte mit Smart Meter geht zu weit. Smart Meter verursachen erhebliche Kosten, tragen aber nicht zum Energiesparen bei. Der vzbv fordert die Bundesregierung auf, den geplanten Eingriff in die Verbrauchersouveränität zu stoppen.

#5: Apple-Garantiebedingungen waren unzulässig: vzbv gewinnt Klage auch in zweiter Instanz

Das Berliner Kammergericht hat 16 Klauseln einer Herstellergarantie von Apple für unzulässig erklärt, weil sie die Kunden unangemessen benachteiligten. Insgesamt erklärten die Richter elf Klauseln in der einjährigen Herstellergarantie und fünf Klauseln der kostenpflichtigen Garantieerweiterung „Care Protection Plan“ für unwirksam. Apple hatte die strittigen Bedingungen nach der Klageerhebung zwar geändert, wollte aber die vom vzbv geforderte Unterlassungserklärung nicht abgeben.

#6: Verbraucherschutz für Flüchtlinge

Willkommenskultur statt Verbraucherfallen – vzbv fordert unbürokratische und schnelle Regelungen für mehr Verbraucherschutz von Flüchtlingen

#7: Verbraucherzentrale Bundesverband: Seit 15 Jahren Stimme der Verbraucher

Vor 15 Jahren, am 1. November 2000, wurde der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegründet. Dazu trug die BSE-Krise bei, die eine bundesweite Vertretung verbraucherpolitischer Interessen erforderte. Seitdem hat der vzbv nicht nur im Bereich Lebensmittel dafür gesorgt, dass die Stimme der Verbraucher in der Politik Gehör findet. Ihre Rechte setzt er auch vor Gericht durch. Ob Finanzen, Energie- und Reiserecht, Nahrungsmittel, Gesundheit oder Pflege, aber auch digitale und Datenschutzthemen – der vzbv hat in 15 Jahren verbraucherpolitische Akzente gesetzt.

#8: Kurz Verlinkt, die Surftipps

  • Terminhinweis: Dokumentarfilm DEMOCRACY - IM RAUSCH DER DATEN von David Bernet über den politischen Kampf, die Datenschutzreform im EU-Parlament durchzusetzen. Der Film startet am 12.11.15 bundesweit in den Kinos.

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Verbraucherrechte in der digitalen Welt wird finanziell gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

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