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Datenschutzrecht

Dass das Internet voller Informationen ist, weiß jeder Benutzer. Was hingegen oft vergessen wird: Vieles, was wir im Internet tun, erzeugt auch neue Informationen.Schon beim bloßen Surfen hinterlassen wir Datenspuren, die leicht verfolgt werden können, beispielsweise durch den Internet-Provider, Anzeigendienste oder Seitenbetreiber. Diese Spuren können technisch ausgewertet werden, um so genannte Nutzerprofile zu erstellen, die Auskunft über den Nutzer und dessen Surfgewohnheiten und -vorlieben geben. Fakt ist: All diese Informationen werden gesammelt. Aber: Welche Daten dürfen überhaupt erhoben werden? Und was passiert mit ihnen? Was sind die Rechte der Verbraucher? Welche Auswirkungen kann die Preisgabe von Daten für den Nutzer haben? Wie weit reicht also der Online-Datenschutz in Deutschland?

(Bild: Twanda Baker, cc-by-sa)

4 Nov 2014
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Googles Expertenbeirat ist vorbei

Zehn ständige Expertinnen und Experten, sieben Hauptstädte und fast 25 Stunden Sitzung in 56 Tagen. Google tourte mit dem Recht auf Löschen durch ganz Europa, um den Dialog zu suchen. Gestern ging dieser Dialog in Brüssel vorerst zu Ende. Google verspricht jetzt, die Diskussionen auszuwerten. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich weiter beteiligen.

28 Okt 2014
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Sind IP-Adressen persönliche Daten

Wenn Sie im Internet eine Seite aufrufen, tippen Sie zwar eine Internetadresse ein, zum Beispiel surfer-haben-rechte.de. Technisch gesehen „sprechen“ dann aber zwei Zahlen als Adressen miteinander: Sogenannte IP-Adressen. Webseiten haben IP-Adressen, die immer gleich bleiben. Die IP-Adressen von Verbraucherinnen und Verbrauchern wechseln meist zwar häufiger, trotzdem sind sie dadurch – über den Umweg des Providers – identifizierbar. Der Bundesgerichtshof sollte den Streit, ob diese IP-Adressen gespeichert werden dürfen, nun klären – überrascht aber mit dem Ergebnis.

20 Okt 2014
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Das Projekt Surfer-haben-Rechte im neuen Look

Am 22. Oktober 2014 sind wir mit unserer neuen Webseite an den Start gegangen. Das Design ist aufgeräumter und moderner, die Menüführung übersichtlicher und auf das Wesentliche konzentriert. Damit können Sie jetzt schnell zu den wichtigen Themen navigieren oder sich einfach mal umschauen.

Unsere Checklisten, Musterbriefe und Urteile, die wir für Sie erstritten haben, finden Sie jetzt alle an einer Stelle. Einfach zum Herunterladen, um Ihre Auskunftsrechte durchzusetzen oder Ihre Accounts löschen zu lassen.

Datenklau bei Promis
4 Sep 2014
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Promi-Nacktfoto-Klau: Zeit die eigenen Passwörter zu überdenken

Vergangen Sonntag veröffentlichte ein Unbekannter tausende private Fotos mehr oder weniger prominenter Frauen aus den USA, die er mutmaßlich aus der iCloud von Apple gestohlen hatte. Auch wenn man tunlichst vermeiden sollte, den Opfern eine Mitschuld zuzuweisen, ist dies ein guter Zeitpunkt, (mal wieder) seinen eigenen Umgang mit Passwörtern zu überdenken. Denn wie Apple inzwischen mitteilte, wurde bei dem Angriff nicht die iCloud als solche gehackt. Vielmehr wurden Nutzerkonten der Betroffenen gezielt attackiert.

Demozug bei der Freiheit statt Angst
3 Sep 2014
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6.500 Teilnehmer bei Demonstration „Freiheit statt Angst“

Am Samstag, 30. August 2014, fand in Berlin die Demonstration „Freiheit statt Angst“ für Freiheitsrechte, für einen modernen Datenschutz statt, zu der ein breites Bündnis von Datenschutzorganisationen, Verbänden, Parteien und engagierten Einzelpersonen aufgerufen hatte. Auch der vzbv unterstützte das Bündnis, das in diesem Jahr unter dem Motto „Aufstehen statt Aussitzen!“ stand. Ca. 6.500 besorgte Menschen nahmen an der Demonstration teil.

18 Aug 2014
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Klagen für mehr Datenschutz bald auch für den Verbraucherzentrale Bundesverband möglich

Verbraucherverbände können gegen unzulässige Datenschutzbestimmungen in den allgemeinen Geschäftsbedingungen von Unternehmen schon lange vorgehen. Stellvertretend für die einzelnen Verbraucher können sie dagegen klagen und so die Rechte der Verbraucher wahren. Diese „kollektive Rechtewahrnehmung“ soll nun auch auf andere Verstöße gegen den Datenschutz ausgeweitet werden. Das Projekt „Surfer haben Rechte“ begrüßt den Vorschlag des Justizministeriums zum sogenannten Unterlassungsklagegesetz.

RFID Logo
13 Aug 2014
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Ein Logo für mehr Datenschutz?

Es gibt viele Möglichkeiten, drahtlos Daten zu übertragen. Eine der ältesten ist die sogenannte RFID-Technologie. RFID steht für Radio Frequency Identification und ist mittlerweile sogar im elektronischen Personalausweis und im Pass verbreitet. Nun, gut acht Jahre, nachdem sich die EU-Kommission das Thema vorgenommen hat, und immerhin neun Jahre, nachdem der elektronische Reisepass mit RFID-Chip in Deutschland eingeführt wurde, hat die EU-Kommission Normen für ein einheitliches Logo und einen einheitlichen Umgang in Datenschutzfragen auf den Weg gebracht.

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